Champions-League-Sieger FC Barcelona steht offenbar vor der Verpflichtung des schwedischen Stars Zlatan Ibrahimovic vom italienischen Meister Inter Mailand.

Nach Angaben der italienischen Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport ist Inter-Chef Massimo Moratti am Donnerstagabend nach Barcelona gereist und hat bereits erste Gespräche mit Barca-Boss Joan Laporta geführt.

Ibrahimovic nicht abgeneigt

70 Millionen Euro soll die Ablösesumme betragen, die Moratti für den 27-Jährigen fordert. Als Gegenleistung für Ibrahimovic ist zudem Barca-Stürmer Samuel Eto'o im Gespräch. Noch unklar ist jedoch, ob der Kameruner bereit ist, die Katalanen vor Ende seines Vertrags im Jahr 2010 zu verlassen.

Ibrahimovic ist einem Wechsel nach Barcelona nicht abgeneigt. "Ich weiß nur, dass, wenn sich die beiden Clubs einigen können, wir keine Probleme mit Barcelona haben werden", sagte sein Berater Mino Raiola. Ibrahimovic, der beste Torjäger der italienischen Serie A in der abgelaufenen Saison, hatte mehrmals bekundet, eine neue Herausforderung zu suchen.

Rijkaard nach Istanbul

Der frühere Trainer des FC Barcelona, Frank Rijkaard, weiß dagegen sicher, wo er künftig seine Brötchen verdienen wird. Der Niederländer heuert beim türkischen Top-Club Galatasaray an. Rijkaard, der 2006 den FC Barcelona zum Champions-League-Titel geführt hat, unterschreibt einen Zwei-Jahres-Vertrag. Eine der Vorgänger Rijkaards war Michel Skibbe, der im Februar 2009 in Istanbul entlassen wurde.

<"Juve" vertraut auf Ferrara

Interims-Coach Ciro Ferrara wird in der kommenden Saison als Cheftrainer auf der Bank von Juventus Turin sitzen. Dies gab der italienische Rekordmeister am Freitag bekannt. Ferrara hatte zwei Spieltage vor Schluss der abgelaufenenen Saison das Amt des entlassenen Claudio Ranieri übernommen. Mit zwei Siegen unter seiner Leitung schaffte "Juve" die Qualifikation für die Champions League.

Ciro Ferrara war zuvor als Jugendtrainer bei den Turinern tätig. Der heute 42-Jährige spielte von 1994 bis 2005 253-mal für die "Alte Dame". Ende der 90er Jahre bildete er bei Juventus gemeinsam mit Paolo Montero eine der überragenden Innenverteidigungen seiner Zeit. 49 Mal trug er das Trikot der Nationalmannschaft. Mit Juve gewann er unter anderem sechs Meistertitel und 1996 die Champions League.

Spalletti bleibt

Keine Entlassung hat Luciano Spalletti zu befürchten. Der Toskaner bleibt Trainer beim italienischen Erstligisten AS Rom. Spalletti, der seit vier Jahren die Römer trainiert, einigte sich mit Clubpräsidentin Rosella Sensi auf seinen Verbleib. Spalletti, der in den vergangenen Wochen mit Sensi in Konflikt geraten war, will nun doch seinen Vertrag bis 2011
erfüllen. Sensi hatte eine tiefgreifende Neuorganisation des Vereins und den Erwerb neuer Spieler zugesagt.

Neuer Job für Yakin

Der frühere Bundesliga-Profi Murat Yakin wird neuer Cheftrainer des Schweizer Zweitligisten FC Thun. Der 34 Jahre alte Ex-Nationalspieler, der in der Bundesliga für Stuttgart und Kaiserslautern spielte, unterzeichnete beim FC Thun einen Vertrag bis Juni 2011. Zuletzt trainierte Yakin die U-21-Mannschaft der Grasshopper Zürich. Zuvor war er von 2006 bis 2007 beim Zweitligisten Concordia Basel tätig.