Bremen - Aaron Hunt ist für den Fair-Play-Preis des Deutschen Sports nominiert worden. "Ich habe ihn bereits schriftlich als Kandidaten vorgeschlagen, und bin mir sicher, dass Hunt dieser Preis zugesprochen wird", sagte Harald Denecken, Präsident der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG), gegenüber der "Sport Bild".

Damit soll Hunts Verhalten am vergangenen Spieltag beim 1.FC Nürnberg prämiert werden. In der 75. Spielminute zeigte Schiedsrichter Manuel Gräfe auf den Elfmeterpunkt, nachdem Nürnbergs Javier Pinola den Bremer vermeintlich im Strafraum foulte. Der 27-jährige Werderaner signalisierte allerdings umgehend, dass er nicht getroffen wurde, wodurch Gräfe den Elfmeterpfiff zurücknahm (zum Artikel). Über diese Geste wurde anschließend sogar international berichtet.

Der Fair-Play-Preis wird alljährlich gemeinsam vom Bundesministerium des Innern (BMI), dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) vergeben.