Das dramatische Elfmeterschießen beim Halbfinal-Aus (2:4 n.E.) gegen Werder Bremen erlebte Mladen Petric vom Hamburger SV gar nicht mehr im Stadion.

Der Angreifer musste nach einem Zweikampf mit Naldo ausgewechselt werden, eine lange Risswunde zierte sein linkes Schienbein. Petric wurde mit acht Stichen im AK Altona genäht und wird voraussichtlich zwei bis drei Wochen ausfallen.

In 34 Partien 17 Mal getroffen

Bitter für den Hamburger SV, da der Kroate der Toptorjäger ist. In dieser Bundesliga-Saison ließ er es in 23 Spielen zwölf Mal klingeln und bereitete zudem vier Treffer von Mannschaftskameraden vor.

Im UEFA-Pokal traf der 28-Jährige in elf Begegnungen fünf Mal ins Schwarze und lieferte für drei Treffer den Assist.

Drei angeschlagene "Rothosen"

Mladen Petric ist aber nicht das einzige Opfer des Pokalfights. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Jonathan Pitroipa (Hüftprellung), Marcell Jansen (Rippenprellung) und Guy Demel (muskuläre Probleme) am kommenden Samstag bei Borussia Dortmund.

"Diese Situation ist nicht neu für uns. Wir haben bislang immer eine Lösung gefunden und werden es auch diesmal tun", gab sich Trainer Martin Jol im Hinblick auf das Wochenende optimistisch. Keeper Frank Rost zog sich gegen Werder eine Nasenbeinprellung zu. Sein Einsatz ist jedoch nicht gefährdet.