Zusammenfassung

  • Holstein Kiel trifft in der Relegation am 17. und 21. Mai auf den VfL Wolfsburg

  • Die Störche wollen an ihrem spektakulären Offensiv-Fußball festhalten

  • Markus Anfang: "Der Aufstieg wäre historisch"

Kiel - Holstein Kiel blickt den Relegationsspielen gegen den VfL Wolfsburg mit großer Vorfreude und viel Selbstvertrauen entgegen. "Wir sind überzeugt davon, dass wir guten Fußball spielen. Wir glauben daran. Wir wollen mutig sein, wir wollen nach vorne spielen", sagte Holstein-Trainer Markus Anfang am Montag und zeigte sich angriffslustig: "Wir sind bislang in jedes Spiel gegangen, um es zu gewinnen. Und das wollen wir gegen Wolfsburg auch."

Kiel war in der abgelaufenen Zweitliga-Saison mit erzielten 71 Toren das offensivstärkste Team. Zudem verloren sie lediglich sechs ihrer 34 Spiele - auch das ist eine Bestmarke. 

Mit 71 Toren das offensivstärkste Team

Kiel war unter Anfang erst im vergangenen Jahr nach 36 Jahren erstmals wieder in die 2. Liga aufgestiegen und würde mit dem Durchmarsch ein kleines Fußball-Wunder vollbringen. 

Video: FCN und F95 feiern den Aufstieg - Kiel will in der Relegation nachziehen

Für uns wäre es die Krönung der letzten zwei Jahre, wenn wir es schaffen würden. Das würde ich dieser Mannschaft, diesem Verein und der Region wünschen", sagte Anfang, der im Sommer unabhängig vom Ausgang der Relegation zum Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln wechselt. Der Aufstieg wäre "etwas ganz Besonderes, etwas Historisches. Es ist möglich. Wir werden alles dafür tun, damit wir es schaffen."

"Es ist möglich. Wir werden alles dafür tun, damit wir es schaffen." Markus Anfang (Trainer Holstein Kiel)

Das Hinspiel steigt am Donnerstag in Wolfsburg, die Entscheidung fällt dann am kommenden Montag in Kiel (beide 20.30 Uhr/Eurosport). "Für uns ist es unerwartet, dass wir dabei sind. Wir freuen uns riesig drauf und versuchen, zwei richtig gute Spiele zu machen", sagte Anfang. Schon jetzt habe man Holstein Kiel in Deutschland bekannt gemacht.

SID