Die englische Presse prügelt am Tag nach dem trostlosen 0:0 gegen Algerien auf die "Three Lions" ein.

Die Londoner Times fühlt sich alte schlimme Zeiten erinnert: "Es war, als hätte jemand die Uhr zurückgedreht, zu einem dieser unzähligen hilflosen Auftritte, bei denen die Spieler auftreten, als seien sie sich gerade erst vorgestellt worden."

Die Sun sieht vor allem den lustlosen Stürmerstar Wayne Rooney als "Buh"-Mann: "England hopes in Rooins" - Englands Hoffnungen rooiniert, schreibt das Blatt in Anspielung auf den Angreifer von Manchester United. Und der Mirror erklärt Kapstadt nach dem hilflosen Auftritt zum englischen Kap der Angst - "Cape Fear".

Die Pressestimmen aus England:

The Times: "Rooney 0, Capello 0, England 0, Algerien 0. - Fürchtet euch! Fürchtet euch sehr! Eine erneute schwache Vorstellung lässt England zittern. Es war, als hätte jemand die Uhr zurückgedreht, zu einem dieser unzähligen hilflosen Auftritte, bei denen die Spieler auftreten, als seien sie sich gerade erst vorgestellt worden, und zwar von einem verwirrten und ohnmächtigen Teammanager."

The Sun: "England hopes in Rooins - Englands Hoffnungen rooiniert. Das Geräusch der Vuvuzelas wurde übertönt von Buhrufen, während die Three Lions nach einem schwachen 0:0 gegen Algerien vom Platz schlichen. Die Höhepunkte des Spiels in der Zusammenfassung: 19.30 Uhr, Algerien hat Anstoß. 19.42 Uhr, ein kleiner brauner Vogel sitzt auf dem Tor Algeriens. Ähm, das wars."

Daily Star: "Capellos Trottel sind ein einziges Chaos. Eine höllische Geburtstagsparty, bei der die Fab-Boys enttäuschten. Fabio Capello hat am selben Tag wie Paul McCartney Geburtstag - und die ganze Nation wollte rufen: Help!"

Daily Mirror: "Cape Clowns! Capello ist hilflos und England steht kurz vor dem Aus. Ein grässliches England scheitert erneut und Rooneys Form bereitet große Sorgen. England spielte in Kapstadt wie am Kap der Angst."