Es könnte wirklich kaum besser laufen bei Bayer Leverkusen. Der Start ins neue Jahr ist erfolgreich vonstatten gegangen - und es gibt nicht mal mehr verletzte Spieler.

Gute Voraussetzungen also für das Vorhaben des Herbstmeisters, auch im Gastspiel bei 1899 Hoffenheim (So, ab 17:30 Uhr im Live-Ticker / Liga-Radio) die weiße Weste und die Tabellenführung zu verteidigen.

Rolfes, Helmes und Renato Augusto auf der Bank

Personelle Ausfälle sind bei Spitzenreiter Leverkusen derzeit ein Fremdwort. Jupp Heynckes wird sich in Hoffenheim wieder den Luxus leisten, die beiden Nationalspieler Simon Rolfes und Patrick Helmes sowie den Brasilianer Renato Augusto auf der Bank zu lassen.

"Es wird so begonnen wie gegen Mainz. Die Mannschaft, die sich in der Hinrunde gefunden hat, hat mein Vertrauen. Aber Rolfes, Renato und eben Helmes sind drei Spieler, die normal Stammspieler sind und die brauchen wir auch, wenn wir oben bleiben wollen. Es kann doch nur gut sein, wenn man Spieler draußen hat, egal wen jetzt, die das Spiel drehen können. Das ist erfreulich und für die weiteren Spiele Gold wert", erklärte der Trainer.

Hoffenheim seit fünf Spielen ohne Sieg

In Hoffenheim sollen wieder drei Punkte herausspringen. "Wir fahren dahin, um zu gewinnen", sagt Heynckes: "Das wird aber kein einfaches Spiel. Der Gegner hat Qualität. Die Entwicklung des Vereins und Projekts Hoffenheim ist sicherlich noch nicht abgeschlossen."

Aber ins Stocken geraten: Nach fünf Spielen ohne Sieg sind die Europacup-Plätze für die Kraichgauer in weite Ferne gerückt. Auch die Personalsituation gibt derzeit wenig Anlass zur Hoffnung. In dieser Woche meldete sich auch Stürmer Demba Ba mit einem Muskelfaserriss ab.

Luiz Gustavo zurück nach Sperre

Wieder dabei ist dafür Luiz Gustavo. Er kehrt nach seiner Gelb-Rot-Sperre ins Team zurück. Ob Carlos Eduardo auflaufen wird, ist noch unklar. Der Spielmacher trainierte am Donnerstag wieder mit der Mannschaft. Trainer Ralf Rangnick: "Sein Einsatz hängt davon ab, wie sein Knie reagiert."

Doch auch wenn die personelle Situation sicher besser sein könnte - wie man dem Spitzenreiter Paroli bieten kann, weiß Abwehrchef Josip Simunic: "Am wichtigsten ist der Wille. Wir müssen bereit sein, Leverkusen über den Kampf zu schlagen."