Mit Bayer Leverkusen, Schalke 04 und Bayern München können noch drei Clubs Herbstmeister werden. bundesliga.de blickt täglich in alle drei Lager und liefert aktuelle Infos.

1. Bayer 04 Leverkusen | 32 Punkte

Mit einem Sieg gegen Borussia Mönchengladbach wäre die Herbstmeisterschaft perfekt und in Leverkusen wären in der Weihnachtszeit alle glücklich. Strahlende Gesichter und eine vorgezogene Bescherung gab es schon für die Kleinsten. Das Bayer-Team stattete drei Kinderheimen in der Region einen Besuch ab und überraschte die Bewohner. Die Idee zu dieser vorweihnachtlichen Aktion entstand in der Mannschaft, erklärt Abwehrspieler Manuel Friedrich: "Wir überlegen ja jedes Jahr, was wir machen können. Die Jahre davor waren wir in Zweiergruppen immer bei unseren Fanclubs. Aber ich denke, dass die Fans uns das dieses Jahr verzeihen, dass wir mal so was machen. Wenn man die strahlenden Gesichter der Kinder sieht, war das eine gelungene Aktion." Doch auch in der vorweihnachtlichen Zeit gilt die Konzentration auf das abschließende Vorrundenspiel gegen die Borussia. Dabei will Heynckes seine Super-Serie ohne Niederlage fortsetzen. Mit dem FC Bayern schaffte der Coach in der Saison 1988/89 vom Start weg sogar 23 Spiele ohne Niederlage - mit Leverkusen sind es bislang 16. Pikant: Die Serie der Bayern beendete damals Borussia Mönchengladbach mit einem 2:1-Sieg am 24. Spieltag. Der Ex-Gladbach-Coach wäre sicher froh, wenn sich am Samstag die Geschichte nicht wiederholen würde.

2. FC Schalke 04 | 31 Punkte

Bei eiskalten Temperaturen bereitet sich Schalke auf das Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am Freitag vor. Nicht im Mannschaftstraining war am Dienstag Abwehrspieler Benedikt Höwedes. Der U21-Nationalspieler hat Knieprobleme und trainierte individuell. Trainer Felix Magath glaubt aber an einen Einsatz des Youngsters gegen die Rheinhessen. Hoffnungsträger gegen Mainz wird einmal mehr Stürmer Kevin Kuranyi, der unter Felix Magath wieder aufgeblüht ist. Acht Saisontore verbuchte der Angreifer bereits - ist da eine Rückkehr in die Nationalmannschaft wieder ein Thema? Der Stürmer hofft zumindest auf die Gnade von Joachim Löw: "Für mich ist die Frage: Wie kann ich es schaffen, einen Menschen und seine Meinung zu ändern? Es gibt nicht nur den Bundestrainer Löw und den Spieler Kuranyi, sondern auch die Menschen dahinter. Deshalb hoffe ich, dass ich eines Tages eine neue Chance bekomme", so Kuranyi im Magazin "11 Freunde".


3. Bayern München | 30 Punkte

Beim FC Bayern dreht sich wenige Tage vor dem Jahresfinale alles um das bevorstehende Comeback von Franck Ribery. Erstmals seit zweieinhalb Monaten war der Franzose am Mittwoch im Training mit von der Partie - musste die Einheit aber vorzeitig abbrechen. Der Franzose erlitt einen Tritt auf den Zeh und laboriert an einer Nagelbettentzündung. Ob er am Samstag gegen Hertha sein Comeback auf dem Spielfeld geben kann, steht noch nicht fest. Eine hartnäckige Entzündung der Patellasehne im linken Knie hatte den französischen Nationalspieler in der ersten Saisonhälfte meist zum Zusehen gezwungen. Seit mehreren Wochen arbeitet Ribery nun wieder an seinem Comeback - zuletzt mit deutlicher Tempoerhöhung. "Es geht mir gut", so der Franzose auf der Webseite des FC Bayern. "Wenn ich in der Allianz Arena vor unseren Fans auf den Rasen zurückkehren und 20 Minuten spielen könnte, wäre ich sehr glücklich." Erst sechs Saisoneinsätze verbuchte Ribery in dieser Saison, erzielte dabei ein Tor beim 5:1 in Dortmund (zum Video). Möglich, dass auch Arjen Robben, der zuletzt immer wieder als "Joker" zum Einsatz kam, nach langer Zeit wieder in der Startelf steht.

Countdown - Teil I