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Sieg im Stadt-Derby: Hertha BSC schlägt den 1. FC Union Berlin deutlich mit 4:0

Bruno Labbadia feierte seinen Traumstart in Berlin mit geballter Faust, seine Spieler jubelten nach vier Toren im Stadtduell: Hertha BSC schlug den Aufsteiger Union deutlich und nahm damit Revanche für das Spiel in der Hinrunde, welches die Köpenicker mit 1:0 für sich entschieden. Diesmal setzten sich die Blau-Weißen mit 4:0 (0:0) durch.

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Fantasy Heroes: Marvin Plattenhardt (19 Punkte) / Vedad Ibisevic (16) / Dedryck Boyata (16)

Im ersten Duell vor 202 Tagen hatte der Aufsteiger aus Köpenick in der Alten Försterei über die Alte Dame triumphiert (1:0) - nun sicherte sich Hertha BSC mit dem klaren Erfolg die inoffizielle Stadtmeisterschaft.

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Den zweiten Sieg im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Labbadia machten Kapitän Vedad Ibisevic (51.), Dodi Lukebakio (52.), Matheus Cunha (61.) und Dedryck Boyata (77.) perfekt.

Kurz nach dem 1:0 folgt das 2:0. Lukebakio umkurvt Gikiewicz und trifft - Stuart Franklin/Pool/Getty Images

Hertha entledigte sich bis auf Weiteres seiner Abstiegssorgen. Der 1. FC Union Berlin muss den Abstand nach unten im Blick haben, besitzt aber noch ein gutes Polster.

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Labbadia setzte bei seiner Heim-Premiere erneut auf eine 4-2-3-1-Grundordnung, berief aber Rückkehrer Vladimir Darida für Maximilian Mittelstädt in die Startelf. Unions Trainer Urs Fischer stellte sein Team auf vier Positionen um. Unter anderem saß Abwehrspieler Neven Subotic zunächst auf der Bank.

Spielerisch hatte das Duell lange wenig zu bieten. Hertha war um Kontrolle bemüht, tat sich gegen die körperlich robust und taktisch diszipliniert verteidigenden Köpenicker aber schwer. Union agierte seinerseits häufig mit langen Bällen, mit der Herthas Defensive wenig Schwierigkeiten hatte. Auch die Konter der Gäste verteidigte Hertha gut.

Der Torschütze zum 4:0, Boyata, versucht vor Andersson an den Ball zu kommen - Hertha BSC/Pool

Nach der zähen Anfangsviertelstunde kamen die Gastgeber zur ersten Torchance. Lukebakio sprintete auf Unions Torhüter Rafal Gikiewicz zu, scheiterte aber aus spitzem Winkel (18.). Kurz darauf prüfte Cunha den Polen per Hacke (27.). Herthas Kreativspieler Lukebakio und Cunha setzten sich auf den Außenbahnen aber viel zu selten in Szene.

Das Derby blieb zerfahren, Nickligkeiten und Fouls störten den Spielfluss. Union wartete bis kurz vor der Pause auf die erste Möglichkeit: Robert Andrich zielte bei seinem Freistoß aus rund 20 Metern aber knapp zu hoch (44.).

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Nach dem Seitenwechsel brachte Hertha die Führung merklich mehr Selbstvertrauen. Ibisevic traf zunächst mit einer Kopie seines Treffers in Hoffenheim. Unmittelbar danach schloss Lukebakio einen Konter mustergültig ab, nach Cunhas Treffer war das Spiel entschieden. Boyata legte nochmals nach.

Ibisevic liefert wie schon gegen Hoffenheim eine starke Partie ab, bringt die Hertha beim Stadt-Derby in Front - Stuart Franklin/Pool/Getty Images

Spieler des Spiels: Vedad Ibisevic

Vedad Ibisevic eröffnete mit seinem 125. Bundesliga-Tor den Torreigen der Hertha gegen Union Berlin und zeigte auch mit den meisten Torschussvorlagen aller Spieler (4), dass mit ihm noch zu rechnen ist. Der Kapitän war mit 47 % gewonnenen Duellen und den meisten Fouls aller Herthaner der gewohnt unbequeme Gegenspieler.