Dominique Heintz und der 1. FC Köln überzeugen zur Winterpause mit Platz sieben. - © imago
Dominique Heintz und der 1. FC Köln überzeugen zur Winterpause mit Platz sieben. - © imago
Bundesliga

Heintz: "Sehr große Fortschritte gemacht"

Köln - Der 1. FC Köln schließt das Jahr 2016 nach dem 1:1-Unentschieden im Derby gegen Bayer 04 Leverkusen als Nummer eins am Rhein ab. Die Kölner behielten nach einem verdienten Remis ihr Vier-Punkte-Polster auf die Werkself und überwintern auf einem hervorragenden siebten Tabellenplatz. Im Interview mit bundesliga.de zieht der Kölner Abwehrspieler Dominique Heintz ein positives Fazit über die letzten sechs Monate.

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bundesliga.de: Dominique Heintz, das erste Halbjahr der Saison ist rum. Wie bewerten Sie die abschließende Begegnung und das 1:1-Unentschieden gegen Leverkusen?

Dominique Heintz: Unser Spiel bewerte ich sehr positiv. Wir haben eine gute Partie gezeigt, sehr gut angefangen. Wir hatten gleich einige Torchancen und haben dann verdient auch das Tor durch Anthony Modeste erzielt. Danach haben wir ein unglückliches Gegentor über die rechte Seite bekommen. Den Treffer von Wendell hätten wir verhindern können. Wir haben uns aber von dem Tor nicht unterkriegen lassen. Trotz der vielen Verletzten und der Sperre von Marco Höger haben wir es gegen Leverkusen als Mannschaft sehr gut gemacht.

"Schauen, was am Ende herausspringt"

bundesliga.de: Wie ordnen Sie dieses Halbjahr ingesamt ein?

Heintz: Die Hinrunde ist noch nicht ganz vorbei, ein Spiel ist im nächsten Jahr noch zu spielen. Ich denke, wir haben sehr gute 16 Spiele absolviert. Unsere Punkteausbeute ist stark, wir sind oben mit dabei. Die Mannschaften liegen noch eng beieinander. Wir können uns jetzt in den wohlverdienten Urlaub verabschieden, den Tank wieder vollmachen, eine schöne Zeit mit der Familie verbringen und schön Weihnachten feiern. Und am 2. Januar geht es dann wieder los.

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bundesliga.de: Wäre für den FC sogar noch mehr drin gewesen, wenn die Mannschaft nicht von diesem großen Verletzungspech heimgesucht worden wäre?

Heintz: Das ist schwer zu sagen. Wir mussten die Situation so annehmen, wie sie war. Wir brauchen nicht darüber zu reden, dass wir mit zwei oder drei Stammspielern auch noch mehr und andere Varianten hätten spielen können. Trotzdem haben wir es großartig gemacht und super verteidigt. In den letzten drei, vier Spielen haben wir noch einmal alles reingeworfen, was wir hatten. Alles in allem war es okay. Ich freue mich jetzt auf den Urlaub und meine Familie.