La Cala de Mijas - Nachdem die Brasilianer am Sonntag noch im Mannschaftshotel angekommen sind, hätte Borussia Mönchengaldbach am Montagmorgen eigentlich in geplanter Mannstärke trainieren können. Denn es stand die erste von vielen intensiven Einheiten unter der Sonne Spaniens an.

Leider aber musste sich Christofer Heimeroth aus privaten Gründen auf den Weg nach Hause machen. "Wir wissen nicht, ob er noch einmal zurückkommt oder nicht. Wir sind in Kontakt, aber das Private hat natürlich nun erst einmal Priorität", sagte Sportdirektor Max Eberl.

Leistungs-Check bei den Profis

Also ging es ohne den Torhüter auf den Platz, wo Trainer Michael Frontzeck seine Schützlinge erst einmal verdrahten ließ, damit er Werte wie Herzfrequenz und die jeweilige Belastung seiner Spieler direkt am Trainingsfeld gemeinsam mit der medizinischen Abteilung ablesen konnte.

Frontzeck ließ verschiedene Spielformen und unterschiedliche Übungen machen - alle hatten aber etwas gemeinsam: das hohe Tempo. Entsprechend erschöpft präsentierten sich die Borussen beim Mittagessen. Karim Matmour hatte sich den Knöchel leicht umgeschlagen. Martin Stranzl lief noch lange und ging dann zum Pressegespräch mit den Journalisten, bei dem zuvor schon der andere Defensivneuzugang Harvard Nordtveit war.