Martin Harnik ist am Montagmorgen wieder ins Mannschaftstraining von Werder Bremen eingestiegen, zwei Profis setzten allerdings aus. Ein Trio macht außerdem gute Fortschritte auf dem Comeback-Weg.

"Es war super endlich wieder mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen", freute sich der 21-Jährige. "Der Fuß hat gehalten, konditionell muss ich allerdings noch einiges nachholen. Die Einheit habe ich aber auch so gut überstanden", scherzte der österreichische Nationalspieler, der nach seiner Bänderverletzung derzeit noch mit einem Tape am Fuß spielt.

Schonung für zwei Verteidiger

Nicht dabei waren am Montagmorgen Petri Pasanen und Naldo. "Die beiden werden auch noch weiterhin fehlen", so Cheftrainer Thomas Schaaf.

"Petri hatte einen leichten Infekt und hat wieder etwas gemerkt und Naldo hat immer noch Probleme im Übergang von der Wade zur Achillessehne. Beide stehen für das Spiel morgen nicht zur Verfügung." Werder tritt zum Test bei Lech Posen an.

Jensen steigert die Belastung

Mit Daniel Jensen, Christian Vander und Sebastian Prödl machen auch drei weitere Profis der "Grün-Weißen", die aufgrund von Verletzungen auf das Trainingslager verzichten mussten, gute Fortschritte.

"Es geht mir schon deutlich besser. Die Belastung im Training wird von Tag zu Tag gesteigert. Heute konnte ich schon wieder fast alles machen, sogar schießen. Lediglich die kurzen, schnellen Bewegungen schmerzen noch", so Jensen: "Die Leiste ist schon wieder gut, aber am Schambein spüre ich noch etwas. Dennoch sehe ich jeden Tag Fortschritte und befinde mich auf einem guten Weg. Mein Ziel ist es, am Freitag wieder mit der Mannschaft zu trainieren. Aber ich habe mit dem Doc gesprochen und wir wollen es langsam angehen lassen."

Prödl braucht noch "ein bis zwei Wochen"

Torwart Christian Vander trainierte heute zwar ebenfalls noch individuell, absolvierte aber erstmals wieder Torwarttraining. "Ich habe mich gut gefühlt und bin optimistisch, dass ich bald wieder mit dem Mannschaftstraining anfangen kann, wenn der Fuß keine Reaktion auf die heutige Einheit zeigt. Insgesamt sieht es aber sehr gut aus und ich bin voll im Plan", so der 28-Jährige. "Zum Beginn der Pflichtspiele bin ich dann aber hoffentlich wieder dabei."

Etwas länger brauchen wird indes Verteidiger Sebastian Prödl. "Bis ich wieder mit der Mannschaft trainieren kann fehlt noch ein bisschen, aber ich bin schon jetzt heiß darauf wieder einzusteigen. Momentan habe ich aber noch einige Probleme und deshalb noch zweimal täglich Behandlungen. Ich hoffe in ein bis zwei Wochen wieder voll trainieren zu können."