Nach dem 21. Spieltag hatte der Hamburger SV noch von Platz 1 gegrüßt, doch wegen der 1:3-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg müssen sich die Hanseaten nun mit der Verfolgerrolle anfreunden.

Ausgangsposition:
Der Hamburger SV ist der Hertha dicht auf den Fersen. Nur ein Pünktchen liegt die Mannschaft von Trainer Martin Jol hinter dem Spitzenreiter. Der Tabellenzweite hat 42 Zähler, aber das schlechteste Torverhältnis (34:31) aller sieben Titelaspiranten. Wie Berlin hat der HSV 13 Begegnungen für sich entscheiden können (drei Remis, sechs Pleiten).


Form:
Im Jahr 2009 hat der Hamburger SV noch nicht die Punkte geteilt. Drei Siege und zwei Pleiten stehen zu Buche. Ausrufezeichen setzten die Jol-Schützlinge mit den Triumphen über Bayern München (1:0) und bei Bayer Leverkusen (2:1). Eine bittere Schlappe mussten sie in Karlsruhe einstecken, wo die Hanseaten bereits mit 2:0 in Front gelegen waren, aber dann doch noch den Kürzeren zogen (2:3).


Restprogramm:
Der HSV tritt in dieser Runde noch genauso häufig in der heimischen HSH Nordbank Arena an wie auf des Gegners Grün. Von den direkten Kontrahenten müssen noch Hoffenheim und Hertha in die Hansestadt reisen. Ein Vorteil für den HSV könnte sein, dass zwei der letzten drei Spiele vor heimischer Kulisse ausgetragen werden. Die Gegner: Bochum und Köln.


Topfakten:

  • Heimserie beendet: Mit dem 1:3 gegen Wolfsburg verlor der HSV erstmals seit Mai 2008 ein Spiel vor heimischer Kulisse.

  • Die Minimalisten von der Elbe: Der HSV gewann die meisten Spiele mit einem Tor Differenz, nämlich zehn (wie sonst nur Hertha).

  • Von den zwölf noch ausstehenden Gegnern befinden sich nur drei Mannschaften aktuell unter den Top 7 der Tabelle.
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