Hannover 96 wird in der kommenden Spielzeit das Gremium des Mannschaftsrates nicht mehr besetzen. 96-Cheftrainer Dieter Hecking begründete die Entscheidung pragmatisch. Altin Lala bleibt hinter Robert Enke stellvertretender Kapitän.

Man habe im Team inzwischen so viele Führungspersönlichkeiten, dass es sinnvoller sei, je nach Fragestellung in Absprache mit den Mannschaftskapitänen wechselnde Spieler zusammenzuziehen, erklärte Hecking.

Zudem habe es in der Vergangenheit nur wenig "Arbeit" für den Mannschaftsrat gegeben, der zuletzt von Robert Enke, Altin Lala, Hanno Balitsch, Arnold Bruggink und Steven Cherundolo gebildet worden war. Flexible Besetzung hat Vorteile "Robert und Altin tragen doch ohnehin nicht ihre eigene Meinung nach außen, sondern beraten sich vorher mit der Mannschaft", erklärte Hecking. Durch eine flexible Besetzung des Gremiums sei es zudem problemlos möglich, "einen Jan Rosenthal als Sprachrohr der jungen Spieler hinzuzuziehen."