Die Vorbereitung auf die Rückserie hat für den Hamburger SV begonnen. Nachdem die Mannschaft von Bruno Labbadia am Samstagmorgen (2. Januar) ohne größere Probleme - der doch recht wacklige Anflug in Richtung Antalya sei dabei ausgeklammert - in die Türkei flog, stand am Nachmittag bereits die erste Trainingseinheit auf dem Programm.

Zuvor gab es direkt nach der Ankunft im Kempinski-Mannschaftshotel "The Dome", von dem das Mittelmeer nur wenige Meter entfernt ist, ein gemeinsames Mittagessen.

"Die ersten Eindrücke sind absolut positiv"

Pünktlich um 16:30 Uhr Ortszeit schnürten David Jarolim und Co. dann zum ersten Mal die Fußballschuhe und betraten den nagelneuen Rasen, auf dem die "Rothosen" bis zum kommenden Sonntag (10. Januar) trainieren werden.

"Die ersten Eindrücke sind absolut positiv. Der Rasenplatz ist in einem absolut tollen Zustand, im Hotel wird es uns sicher ebenso an nichts fehlen und die Wege sind kurz. Wir freuen uns auf die kommenden Tage", so Labbadia, der bereits mit seinen vorherigen Mannschaften Darmstadt 98, Greuther Fürth und auch Bayer Leverkusen an der türkischen Riviera zu Gast war.

Reinhardt ist zurück

Ein Lächeln hatte auch Bastian Reinhardt auf den Lippen. Der Verteidiger, der die letzten Monate zwei Mal aufgrund eines Mittelfußbruches ausfiel, stand mit seinen Teamkollegen zum ersten Mal wieder auf dem Rasen. "Auf diesen Moment habe ich ja lange hingearbeitet. Auch über die Weihnachtstage und an Silvester habe ich mir jüngst keine richtige Pause gegönnt. Ich freue mich ganz einfach, dass ich wieder dabei bin und hoffe, dass mein Fuß die Belastung in den kommenden Tagen gut verkraftet", sagte Reinhardt.

Neben Reinhardt ist auch Miroslav Stepanek (Kreuzbandriss) wieder mit von der Partie. Von den "Youngstern" schnuppern Hanno Behrens, Christian Groß, Gerrit Pressel und Henrik Dettmann Profiluft. Am Sonntag (3. Januar) sollen dann Zé Roberto, Tomas Rincon, Alex Silva und Collin Benjamin zum Team dazustoßen.

Die ebenfalls Verletzten Paolo Guerrero und Romeo Castelen werden hingegen nicht ins Trainingslager kommen, beide begeben sich auf den Weg zu Operateur Dr. Steadman in die USA.