Zusammenfassung

  • Sebastien Haller war der Wunschspieler von Eintracht Frankfurt

  • Der Franzose hat nach neun Bundesliga-Spielen schon sechs Scorer-Punkte gesammelt

  • Niemand in der Bundesliga ist wichtiger für sein Team als er

Frankfurt - Wer zu Saisonbeginn noch nicht verstanden hat, warum Fredi Bobic, Sportdirektor von Eintracht Frankfurt, seinen Neuzugang Sebastien Haller als "absoluten Wunschspieler" bezeichnet hat, der dürfte inzwischen langsam dahinter gekommen sein. Der Franzose ist für seinen Verein von immenser Bedeutung. Genauer gesagt: In der Bundesliga ist niemand wichtiger als er.

Wieso sich diese Aussage treffen lässt? Ganz einfach: Haller hat sechs Scorer-Punkte gesammelt (vier Tore, zwei Vorlagen). Ohne diese sechs Scorer-Punkte hätte Frankfurt zehn Zähler weniger geholt - in dieser Beziehung war kein anderer Spieler der Bundesliga wertvoller. Der Angreifer ist zudem Top-Torschütze seines Vereins und nur die beiden Spitzenstürmer Robert Lewandowski (FC Bayern München) und Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund) holten mehr Scorer-Punkte als er.

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Für Haller war der Schritt vom FC Utrecht in die Bundesliga im Sommer offensichtlich genau der richtige. "In Frankfurt kann ich mich weiterentwickeln und von den erfahrenen Spielern lernen", hatte der 23-Jährige bei seiner Verpflichtung gesagt. Diese Entwicklung schreitet schneller voran als gedacht. Gut für die Eintracht, dass sie Haller bis 2021 an sich gebunden hat.

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Der Stürmer überzeugt in seinem Kerngeschäft Torabschluss und hat bereits ein "Tor des Monats" erzielt - per Seitfallzieher gegen Stuttgart - doch er kann auch in einer anderen Disziplin punkten: Niemand bestritt mehr Zweikämpfe als er (304). Gut 45 Prozent davon gewann der robuste Haller. Das macht ihn im Bundesliga Fantasy Manager zu einem besonders interessanten Spieler.

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Haller, der bei der Eintracht von Anfang an Verantwortung übernimmt und bereits zwei Elfmeter verwandelt hat, erklärte vor Kurzem im Interview mit bundesliga.de: "In unserer Mannschaft steckt viel Potenzial. Trotzdem gab es ein paar Spiele, wo wir hätten besser punkten können. In jeder Partie sind Details entscheidend. Unsere Mannschaft ist ziemlich neu und wir müssen unsere Automatismen noch etwas verfeinern, aber ich bin guter Dinge, dass wir unser Potenzial noch besser ausschöpfen."

Sollte ihm persönlich das auch gelingen, dann wird er für die Eintracht noch wertvoller. Warum Bobic ihn den "absoluten Wunschsspieler" nannte: klare Sache, oder?