Stuttgart - Personelle Entspannung beim VfB Stuttgart: Christian Gentner, Tamas Hajnal und Arthur Boka konnten wieder voll mittrainieren. "Alle sind einsatzbereit gegen Kaiserslautern", sagte Co-Trainer Eddy Sözer nach der Einheit am Mittwoch (28. September).

Cacau und Gentner traten zuletzt aufgrund von muskulären Problemen etwas kürzer, Hajnal verpasste das Heimspiel gegen den HSV wegen einer Oberschenkelzerrung und Boka musste das Training am Dienstag mit einem Kapselbandeinriss im linken Sprunggelenk vorzeitig beenden.

Labbadia testet Spielsysteme

Bei der Einheit am Mittwoch schickte Bruno Labbadia im Abschlussspiel zwei Mannschaften mit verschiedenen Systemen aufs Feld. Mal wurde mit einem Stürmer und einem zentralen Mittelfeldspieler hinter der Spitze, mal mit zwei Stürmern und einem Vierer-Mittelfeld gespielt.

Die Akteure wechselten dabei ständig zwischen die Teams und die Positionen. Das verdeutlicht, wie variabel der VfB aufgestellt ist und wie viele Möglichkeiten dem Cheftrainer momentan zur Verfügung stehen, was seine Aufstellung am Freitagabend in Kaiserslautern betrifft.

"Uns erwartet ein heißer Tanz"

Die Spannung steigt also vor dem Auswärtsspiel auf dem Betzenberg. Zuletzt begann Bruno Labbadia drei Mal in Folge mit derselben Startformation und demselben Spielsystem. Doch nicht nur Personal und System werden gegen die "Roten Teufel" über Sieg und Niederlage entscheiden, auch die Einstellung der VfB-Profis muss stimmen.

"Uns erwartet ein heißer Tanz auf dem 'Betze'. Der FCK hat ein kämpferisch gutes Team, das alles versuchen und uns alles abverlangen wird. Es wird sicherlich nicht einfach für uns, aber wir werden dagegen halten und wollen eine Reaktion auf das Hamburg-Spiel zeigen", sagte Torwart Sven Ulreich.