1992 feierte Christoph Daum als Trainer des VfB die Deutsche Meisterschaft.

Am Samstag (ab 15 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio) kehrt er nun mit dem 1. FC Köln nach Stuttgart zurück. Im Interview auf der Website des VfB Stuttgart spricht der Coach des Aufsteigers nicht nur über vergangene Zeiten.

Frage: Herr Daum, am Samstag steht Ihre Rückkehr nach Stuttgart an. Freuen Sie sich darauf, an den Ort zurückzukehren, wo Sie einst die Deutsche Meisterschaft gefeiert haben?

Christoph Daum: Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit meinen echten schwäbischen Freunden, denn Stuttgart war für mich sportlich sowie auch privat eine unvergesslich schöne Zeit.

Frage: Was verbindet Sie heute noch mit Stuttgart? Gibt es noch Kontakte zu ehemaligen oder aktuellen Spielern und Verantwortlichen?

Daum: Nach wie vor habe ich engen Kontakt zu Gerhard Mayer-Vorfelder, Horst Heldt, Jochen Rücker, Ulrich Ruf, zu Familie Kucher und den Remstal-Freunden, um nur einige zu nennen. Diese Liste ließe sich natürlich noch kräftig erweitern.

Frage: Ihre Mannschaft spielt als Aufsteiger bislang eine beachtliche Runde. Sind Sie mit den Leistungen Ihres Teams bis hierher zufrieden?

Daum: Natürlich hätten wir gerne ein paar Punkte mehr, aber die Bundesliga ist kein Wunschkonzert.

Frage: Auswärts galt in den bisherigen Spielen das Motto hopp oder top. Es gab nur Siege oder Niederlagen. Wo sehen Sie die Gründe hierfür?

Daum: Wir spielen immer auf Sieg. Wer so offensiv spielt wie wir, läuft natürlich auch Gefahr, ein Spiel zu verlieren. Aber offensiv zu spielen ist unsere Grundausrichtung.

Frage: Die ordentliche Punktausbeute wurde mit relativ wenigen Toren erzielt. Inwieweit ist Ihre Mannschaft von Kapitän und Torjäger Milivoje Novakovic und dessen Trefferquote abhängig?

Daum: Wir freuen uns, dass Nova einen solch tollen Lauf hat. Aber wir wissen, dass wir unsere Torgefährlichkeit auf mehrere Schultern verteilen müssen.

Das vollständige Interview finden Sie auf der Webseite des VfB Stuttgart.