Wolfsburg - Der VfL Wolfsburg ist wieder zurück in Deutschland. Nach etwas mehr als dreizehn Stunden Flug landete der Flieger der Grün-Weißen am Montagmorgen um 9.10 Uhr am Braunschweiger Flughafen.

Sieben Tage Trainingslager in Südafrika liegen hinter den Wölfen. Die Verantwortlichen ziehen ein durchweg positives Fazit der Reise in das rund 10.000 Kilometer von Wolfsburg entfernte Kapstadt. "Es hat uns sehr gut gefallen. Das ganze Paket hat gestimmt. Die Trainingsbedingungen und das Hotel waren sehr gut, zudem wurden wir von den Menschen in Südafrika toll empfangen. Wir konnten toll arbeiten, und haben auch einiges von diesem Land der Gegensätze gesehen, was auch für die Entwicklung der Spieler gut ist", sagte VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs.

"Wurden mit offenen Armen empfangen"

"Wir hatten hervorragende Trainingsbedingungen in Kapstadt. Das Wetter war sehr angenehm durch den Wind, der immer weht. Daher waren die Voraussetzungen optimal für uns, um uns vorzubereiten", sagte Cheftrainer Dieter Hecking. "Wir wurden überall mit offenen Armen empfangen. Die Leute hier sind sehr freundlich, zuvorkommend und sehr zurückhalten aufgrund unserer Situation."

Wegen des Unfalltodes von Junior Malanda waren die Wölfe einen Tag später als geplant nach Kapstadt geflogen. "Der traurige Aspekt der Reise war natürlich der Beginn der Verarbeitung der Geschehnisse.  Dafür wollten wir etwas Abstand von Wolfsburg haben. Aber natürlich müssen wir uns auch die Rückrunde vorbereiten, und der dritte Aspekt war, Land und Leute kennenzulernen. Ich denke, dass wir alle drei Dinge sehr gut miteinander verbunden haben", so Hecking weiter.

Nach der Rückkehr aus Südafrika machten sich Spieler, Trainer- und Betreuerteam erst einmal auf den Weg zu ihren Familien. Am Dienstag wird die Mannschaft zur Beerdigung von Junior Malanda nach Brüssel reisen.