Hannover - Am 3. Spieltag empfängt Hannover 96 den Hamburger SV. Trainer Tayfun Korkut blickt der Partie nach der Länderspielpause optimistisch entgegen.

Sieben Spieler fehlten Hannover 96 aufgrund ihrer Länderspieleinsätze, Trainer Tayfun Korkut findet: "Eine Länderspielpause hat immer seine Vor- und Nachteile. Im Nachhinein tat uns diese Unterbrechung aber gut, da wir nach dem Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit einem positiven Gefühl in die Pause gegangen sind."

"Alle haben Fortschritte gemacht"

Dennoch wird er möglichweise auf den Japaner Hiroki Sakai und den Chilenen Miiko Albornoz verzichten müssen: "Wir müssen schauen, wie sie die Reisestrapazen überstanden haben und in welchem Zustand sie sich befinden." Die beiden Nationalspieler sollen erst am Donnerstag in Hannover eintreffen. "Bisher hatten aber alle abgestellten Spieler keine größeren Beschwerden."

Die Neuzugänge Marius Stankevicius, Jimmy Briand und Hiroshi Kiyotake profitierten von der Unterbrechung der Bundesliga: "Alle haben Fortschritte gemacht. Auch Ceyhun Gülselam, der in keiner topfiten Verfassung aus Istanbul kam, ist weiter und hat gut trainiert", sagt Trainer Korkut.

Taktisch flexibel

Mit welcher Formation er gegen den HSV auflaufen will, verrät Tayfun Korkut noch nicht. "Meine Mannschaft kann alles umsetzen - auch ein 4-3-3. Wir haben nun die idealen Spielertypen und sind flexibler geworden. Ich mache mir da gar keine Sorge für Sonntag. Wir machen allgemein eher einen Schritt nach vorne, als nach hinten."

Die Frage, wer hinten rechts in der Viererkette beginnen wird, wollte Korkut noch nicht beantworten: "Egal ob Hiroki, Miiko, Marius oder Vladimir Rankovic: Hinten rechts ist nicht unsere Achillesferse." Neuzugang Stankevicius sei kein klassischer Rechtsverteidiger, dennoch "wird er seinen Job gut machen, falls er spielen wird." Dass es bei ihm keine Vorstöße wie bei Sakai geben wird, weiß Korkut aber: "Das erwarten wir aber auch nicht."

Positive Nachrichten gibt es von Edgar Prib: Er absolvierte bereits seine erste Laufeinheit. "Das Knie sieht gut aus, trotzdem wird es noch dauern, bis er wieder fit ist", so Korkut. Und Lars Stindl müsse sich noch einer Kernspintomographie unerziehen. Wann beide Leistungsträger zurückkehren, konnte der Trainer noch nicht abschließend einschätzen.

Vorschau: Hannover 96 - Hamburger SV