Die deutschen WM-Stars Bastian Schweinsteiger und Thomas Müller vom Deutschen Meister und Pokalsieger Bayern München haben Trainer Louis van Gaal maßgeblichen Anteil an ihrer Entwicklung zugestanden.

"Er ist ein Trainer, von dem ich schon viel gelernt habe und noch viel lernen will", sagte Senkrechtstarter Müller der "Welt am Sonntag". Schweinsteiger habe enorm von dem 58-Jährigen profitiert, "sportlich und mental".

Keine Sonderbehandlung

Der 25-Jährige schätze an van Gaal vor allem, dass er ein Perfektionist sei: "Bei ihm darf man sich nie hängen lassen". Deshalb geht auch der 20-jährige Müller trotz seiner fünf Treffer bei der WM in Südafrika davon aus, "dass es für mich bei null losgeht, so wie vergangene Saison". Der Trainer werde jetzt auf keinen Fall sagen "Thomas, super, du brauchst jetzt drei Wochen nicht trainieren und darfst trotzdem bei mir spielen". Er müsse deshalb weiter hart an sich arbeiten.

Auch Schweinsteiger werde nach dem Urlaub wieder voll angreifen. "Bei Bayern München will und muss man Titel gewinnen", sagte der 25-Jährige. Wer unter van Gaal daher "nicht gewinnen will, sollte sich lieber schleunigst entfernen".

"Ich weiß, dass ich bei Bayern am besten aufgehoben bin"

Das haben die von internationalen Topclubs heiß begehrten Müller und Schweinsteiger aber keineswegs vor. Zwar ehre es Müller, "wenn man liest, wer alles an einem interessiert sein soll. Grundsätzlich weiß ich aber, dass ich bei Bayern am besten aufgehoben bin", sagte der Shootingstar. Auch Schweinsteiger will die nächsten Jahre beim "Traumverein seiner Kindheit" verbringen.

"Es gibt immer ein paar Angebote. Aber ich habe beim FC Bayern einen Vertrag bis 2012. Und ich respektiere den Verein und den Vertrag wirklich sehr", sagte der Mittelfeldspieler der "Bild am Sonntag".

Vor einem eventuellen Wechsel wolle Schweinsteiger mit dem deutschen Rekordmeister die Champions League gewinnen: "Das ist mein Ziel."