Thomas Kahlenberg ist bislang der einzig namhafte Neuzugang beim VfL Wolfsburg. Der dänische Nationalspieler kam vom AJ Auxerre zum Deutschen Meister.

Seit eineinhalb Wochen ist der 26 Jahre alte Däne beim VfL im Training. Beim 2:1 im Testspiel am vergangenen Freitag gegen den Drittligisten Holstein Kiel absolvierte Kahlenberg sein erstes Spiel für die "Wölfe". In den ersten 45 Minuten agierte der vielseitig einsetzbare Mittelfeldspieler unauffällig, in der Halbzeit wurde er dann wie viele andere ausgewechselt.

bundesliga.de sprach nach der Partie mit Kahlenberg über seine ersten Schritte beim Deutschen Meister und seine Ziele in Wolfsburg.

bundesliga.de: Herr Kahlenberg, Sie sind erst seit kurzer Zeit beim VfL Wolfsburg im Training. Gegen Holstein Kiel haben Sie Ihr erstes Spiel für den Deutscher Meister absolviert. Wie fällt Ihr Fazit der ersten Tage aus?

Thomas Kahlenberg: Die ersten Trainingseinheiten waren sehr gut. So früh in der Vorbereitung waren natürlich viele Laufeinheiten dabei. Die Mannschaft hat gut gearbeitet. Das Testspiel war nicht so überragend. Auch ich kann sicherlich noch besser spielen. Aber es war nur ein Testspiel.

bundesliga.de: Wie sind Ihre Eindrücke von Ihrer neuen Mannschaft?

Kahlenberg: Ich habe von Club und vom Umfeld sehr gute Eindrücke gewonnen. Alle haben mich sehr freundlich aufgenommen. Im Kader steckt eine Menge Qualität. Das ganze Trainerteam arbeitet sehr professionell.

bundesliga.de: Haben Sie denn schon Unterschiede zwischen dem Fußball in Frankreich und dem Fußball in Deutschland ausgemacht?

Kahlenberg: Oh ja, vor allem auf die Rückwärtsbewegung, dem Umschalten von Angriff auf Abwehr, wird sehr viel Wert gelegt. Und dafür muss man viel, viel laufen.

bundesliga.de: Was haben Sie sich für die Zeit in Wolfsburg vorgenommen?

Kahlenberg: Ich will Fußball spielen und dem VfL Wolfsburg dabei helfen, in der Champions League so weit wie möglich zu kommen und in der Bundesliga wieder in der Spitzengruppe mitzuspielen.

bundesliga.de: Ein Stammplatz wäre aber schon schön?

Kahlenberg: Ja, natürlich, das ist mein Ziel.

Das Gespräch führte Michael Reis