Die Aktion "Sportler für Sportler" hat am Freitagabend einen guten Anfang genommen.

Die ersten vier Spitzensportler haben die sportartübergreifende Partnerschaft zwischen der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH und der Stiftung Deutsche Sporthilfe dokumentiert und unter großem Beifall der Zuschauer in vier Stadien den Spielball übergeben.

Beim Bundesliga-Spiel zwischen Arminia Bielefeld und Hertha BSC brachte Bettina Hoy, Weltmeisterin im Vielseitigskeitsreiten, das Spielgerät in die SchücoArena.

Aktion läuft am 19. Spieltag

In den drei Freitagspartien der 2. Bundesliga waren Christina Obergföll, die Bronzemedaillen-Gewinnerin bei den Olympischen Spielen 2008 im Speerwurf (badenova-Stadion: SC Freiburg gegen VfL Osnabrück), der mehrmalige Weltmeister im Florettfechten Peter Joppich (Stadion Oberwerth: TuS Koblenz gegen FSV Frankfurt) und Sascha Klein, Silbermedaillen-Gewinner bei Olympia 2008 im Wasserspringen (Tivoli: Alemannia Aachen gegen Hansa Rostock), im Einsatz.

Der komplette 19. Spieltag der Bundesliga und 2. Bundesliga steht unter dem Motto "Sportler für Sportler". So werden prominente Sporthilfe-Athleten am Samstag vor Anpfiff der sechs Bundesliga-Spiele den Teams den Spielball übergeben und während den Partien im Stadion weilen.

Prominente Spitzensportler übergeben Spielball

Mit der Aktion "Sportler für Sportler" unterstützt die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH gemeinsam mit den 36 Vereinen und Kapitalgesellschaften des Ligaverbandes die Stiftung Deutsche Sporthilfe. Die Deutsche Telekom, Partner der Bundesliga und Nationaler Förderer der Sporthilfe, begleitet den Aktionstag umfangreich.

Es gibt zahlreiche begleitende Aktionen innerhalb und außerhalb der Stadien. Unter anderem verzichtet die Deutsche Telekom am 19. Spieltag auf die T-Home-Ärmelwerbung bei allen Bundesliga-Spielern. An dieser Stelle der Trikots ist stattdessen das Logo der Stiftung Deutsche Sporthilfe zu sehen. Zusätzlich stiftet die Deutsche Telekom pro geschossenes Tor in den Erstligabegegnungen 1.000 Euro an die Stiftung Deutsche Sporthilfe.

"Solidarität wird demonstriert"

"Ziel des Aktionstages ist es, die Solidarität der Bundesliga mit anderen Sportarten zu demonstrieren", sagt DFL-Geschäftsführer Tom Bender. "Durch die große Popularität und im Vergleich zu anderen Sportarten wirtschaftliche Stärke des Fußballs haben wir eine Verantwortung, die wir sehr ernst nehmen. Deshalb unterstützt die Liga die Stiftung Deutsche Sporthilfe."

"Der Aktionstag ist eine beispielhafte Initiative, die es in dieser Form für die Sporthilfe bisher nicht gegeben hat", sagt Dr. Michael Ilgner, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Sporthilfe. "Wir treten für die Vielfalt des Spitzensports ein. Im Schulterschluss mit dem Profifußball generiert die Sporthilfe dank der DFL und dank unseres Nationalen Förderers Telekom dafür eine mediale Aufmerksamkeit, die wir auf uns alleine gestellt niemals erreichen könnten."

"Wir wollen auch künftig verstärkt die Strahlkraft des Spitzensports dazu nutzen, Sportarten bzw. Athleten mit geringerer Medienpräsenz und finanzieller Ausstattung zu fördern und zu unterstützen", sagt Christian Frommert, Leiter Corporate Sponsoring und Sponsoring Kommunikation der Deutschen Telekom. "In diesem Rahmen werden wir nicht nur die Nachwuchsförderung und den Breitensport zunehmend in den Fokus rücken, sondern auch ein Ausbildungsprogramm anbieten. Details werden gerade vorbereitet."