München - Nach seinem Wechsel vom 1. FC Nürnberg zu Borussia Dortmund tat sich Ilkay Gündogan lange schwer, kam in der Hinrunde meist über die Reservistenrolle beim BVB nicht hinaus. Aber so langsam scheint der Knoten geplatzt zu sein. Die User von bundesliga.de wählten ihn wie am letzten Spieltag auch nach der 29. Runde zum "Spieler des Spieltags".

Nachdem der 21-Jährige schon beim spektakulären 4:4 gegen den VfB Stuttgart zum "Spieler des 28. Spieltags" gekürt wurde, überzeugte er auch beim 3:1-Erfolg seiner Borussia in Wolfsburg in seiner Rolle als Spielgestalter. Der Nationalspieler traf zum 2:0 und hatte mit 94 Ballkontakten die meisten aller Akteure auf dem Platz.

Titel verteidigt



Mit diesem Auftritt hat die Wahl zum "Spieler des 29. Spieltags" mit deutlichem Vorsprung für sich entschieden. Insgesamt heimste der Deutsch-Türke 43,61 Prozent aller Stimmen ein. Auf Platz 2 landete Schalkes Raul, der seine "Knappen" gegen Hannover mit zwei Toren fast im Alleingang zum Sieg schoss. Den Spanier wählten 24,74 Prozent der User.

Gerade noch auf das Podest hat es Mario Gomez geschafft, 17,71 Prozent stimmten für ihn. Dem Torjäger des FC Bayern gelang gegen den FC Augsburg bereits der siebte Doppelpack in der laufenden Saison, das hat kein anderer Stürmer geschafft. In der Torjägerliste liegt der Nationalspieler mit 25 Treffern knapp vor Schalkes Klaas-Jan Huntelaar, der nur ein Mal weniger eingenetzt hat.

Ibisevic in Topform



Vierter in der Abstimmung wurde Stuttgarts Vedad Ibisevic (8,09 Prozent). Der Bosnier ist zur Zeit in Topform: Ibisevic erzielte in den letzten drei Partien fünf Treffer, auch am vergangenen Spieltag stellte der Schwaben-Stürmer seine Torgefahr unter Beweis, als er gegen Mainz 05 doppelt traf.

Mit den Plätzen 5 und 6 müssen sich Jefferson Farfan (3,86 Prozent) und Gotoku Sakai (2,98 Prozent) zufrieden geben. Schalkes Farfan bereitete gegen Hannover 96 drei Tore vor, Stuttgarts Rechtsverteidiger Sakai kurbelte das Offensivspiel seiner Mannschaft immer wieder mit an, legte einen Treffer vor und kam die kompletten 90 Minuten ohne Foul aus.