München - Trotz seines 25-minütigen Comebacks beim Hamburger SV ist Bastian Schweinsteiger noch kein Thema für die Startelf des FC Bayern. Trainer Pep Guardiola schloss vor dem Bundesligaspiel am Samstag gegen den SC Freiburg (ab 15 Uhr im Live-Ticker) einen Einsatz des 29-Jährigen von Beginn an aus. "Das ist noch ein bisschen zu früh", sagte der Spanier am Freitag.

Der Mittelfeldstratege hatte zuletzt wegen einer hartnäckigen Entzündung der Patellasehne und zuvor wegen einer Sprunggelenksverletzung drei Monate lang kein Pflichtspiel absolviert. Im DFB-Pokal-Viertelfinale beim HSV (5:0) war Schweinsteiger am Mittwoch zurückgekehrt. "Er ist ein überragender Spieler", sagte Guardiola, "ich hoffe, dass er sich jeden Tag, jedes Spiel verbessern kann, so dass er seine Fitness bekommt".

"Ich weiß nicht, wo unser Kopf sein wird"

 Guardiola sorgt sich vor der Begegnung gegen die Breisgauer ein wenig um die Konzentration seiner Mannschaft. Der 43-Jährige befürchtet, seine Spieler könnten mit den Gedanken schon beim Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am kommenden Mittwoch beim FC Arsenal sein. "Ich weiß nicht, wo unser Kopf sein wird", sagte Guardiola. Er müsse beim Training mit der Mannschaft darüber sprechen und ihnen sagen, "das nächste Spiel ist immer das Wichtigste".

Freiburg, das neben Bayer Leverkusen der einzige Club ist, der den Bayern in dieser Saison ein Remis abtrotzte, erwartet der Coach "sehr aggressiv". Der Charakter der Mannschaft sei genauso wie der ihres Trainers Christian Streich. "Das wird kein Spaß, sondern Arbeit. Wir müssen laufen, laufen und laufen", sagte Guardiola, der neben Franck Ribery (nach Gesäß-OP) und Holger Badstuber (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) auf den gesperrten Torjäger Mario Mandzukic verzichten muss.