Doha - Der anspruchsvolle Rückrunden-Start für Rekordmeister FC Bayern München mit Spielen beim VfL Wolfsburg und gegen den FC Schalke 04 (Zum Spielplan) kommt Trainer Pep Guardiola gerade recht.

"Das ist sehr, sehr gut für uns. Viel, viel besser", sagte der Spanier bei seiner ersten Pressekonferenz im Trainingslager in Doha/Katar. In den ersten fünf, sechs Spielen habe der FC Bayern gute Chancen, sich eine "überragende Ausgangsposition" für die Titelverteidigung zu erarbeiten.

"Die Bundesliga ist das Wichtigste"

Trotz des großen Ziels Champions League genießt für Guardiola der 25. Bayern-Triumph in der Bundesliga Priorität. "Ich sage noch einmal, die Bundesliga ist das Wichtigste, dann ist es eine überragende Saison. Die Champions League hängt vom Moment ab, da musst du alle Details kontrollieren", betonte der 43-Jährige. Verbuchen will er die Meisterschaft aber noch nicht, auch wenn bei elf Punkten Vorsprung auf Wolfsburg (Tabelle) kaum Spannung besteht: "Wir müssen noch 14 Spiele gewinnen."

Auch über die vom FC Bayern gewünschte Verlängerung der Zusammenarbeit möchte Guardiola weiterhin nicht sprechen. "Wir haben Zeit, ich habe noch eineinhalb Jahre", sagte er und will sich vor Ort lieber auf die Arbeit an Details und Taktik konzentrieren. "Während der Saison ist zum Training keine Zeit - immer nur Spiel, Regeneration, Spiel", sagte er. Hier könne er mit der Mannschaft an der generellen Philosophie feilen.

Ein paar Spieler treten kürzer - Shaqiri-Wechsel perfekt

Die ersten beiden Trainingseinheiten verpassten dabei Juan Bernat (Erkältung), Claudio Pizarro (leichte muskuläre Probleme), Mario Götze (leichter Magen-Darm-Infekt). Medhi Benatia ging am Samstagvormittag vorzeitig vom Platz wegen Rückenbeschwerden, soll aber am Sonntag wieder dabei sein. Die Rekonvaleszenten Javi Martínez (nach Kreuzbandriss) und David Alaba (nach Innenbandverletzung) trainierten individuell.

Derweil wurde der Wechsel von Xherdan Shaqiri vom FC Bayern zu Inter Mailand als perfekt vermeldet. Der Schweizer unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019. Das gaben die Italiener auf ihrer Homepage bekannt.