Köln – Der FC Bayern München hat einen großen Schritt in eine goldene Zukunft gemacht. Am Freitag wurde an der Ingolstädter Straße der Grundstein für das neue Sportgelände mit Nachwuchsleistungszentrum gelegt.

Auf rund 30 Hektar Fläche entsteht im Münchner Norden, rund elf Kilometer entfernt von der Säbener Straße, das neue Vorzeigeprojekt, zu dem acht Fußballplätze, eine Spielstätte mit 2.500 Zuschauerplätzen, einer Multifunktionshalle und einem Vereinsheim mit Büroräumen gehören. Das Herzstück ist aber die neue Jugendakademie.

Nachholbedarf gegenüber großen europäischen Clubs

"Wir haben Nachholbedarf im Vergleich zu anderen großen europäischen Clubs. Genau deswegen gehen wir das jetzt an!", sagte FCB Präsdent Karl Hopfner, der gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge, dem Architekten Prof. Albert Speer, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter und dem ersten Bürgermeister der Gemeinde Oberschleißheim, Christian Kuchlbauer den Startschuss gab. Rund 70 Millionen Investitionsvolumen seien laut Hopfner für das gesamte Projekt eingeplant.

"Ich bin fest davon überzeugt, dass dies ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des FC Bayern wird", so Hopfner weiter. Und Karl-Heinz Rummenigge fügte hinzu: „"Ab 2017 werde "hier mit Volldampf gearbeitet. Idealerweise kriegst du jedes Jahr einen Spieler für die erste Mannschaft."

Guardiola: "Bessere Investition als Topspieler für viel Geld"

Ähnlich sah das auch Trainer Pep Guardiola bei der Presekonferenz vor dem Spiel gegen Werder Bremen: "Das ist die beste Nachricht für den Verein. So kann man einen neuen Philipp Lahm, Thomas Müller oder Bastian Schweinsteiger finden. Das ist eine bessere Investition als zwei Topspieler für viel Geld zu verpflichten."