Dortmund - Die Errichtung des deutschen Fußball-Museums in Dortmund macht Fortschritte. In einer kurzen Feierstunde zelebrierte Präsident Wolfgang Niersbach vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) gemeinsam mit Liga-Präsident Dr. Reinhard Rauball und Nordrhein-Westfalens Sportministerin Ute Schäfer am Montag die traditionelle Grundsteinlegung.

"Der Fußball in Deutschland lebt zu einem Teil auch von seiner großen Geschichte. Neben aktuellen Erfolgen trägt die Historie wesentlich zur Faszination bei. Vor diesem Hintergrund bin ich davon überzeugt, dass mit dem Deutschen Fußballmuseum etwas entsteht, auf das sich die Fans freuen können", sagte Rauball. Die Fertigstellung des 36-Millionen-Euro-Projekts ist für Ende 2014 geplant, die Bauarbeiten an der Ausstellungshalle im Herzen Dortmunds laufen bereits seit mehr als sieben Monaten.

Innenstadtnahe Lage



Der DFB hatte sich nach der Heim-WM 2006 entschlossen, aus dem WM-Gewinn den Bau eines nationalen Fußballmuseums zu finanzieren. Im April 2009 gab das DFB-Präsidium in der Standortfrage dem innenstadtnahen Areal gegenüber dem Dortmunder Hauptbahnhof den Zuschlag. Die Westfalenmetropole setzte sich dabei gegen Gelsenkirchen durch, zuvor hatten auch Köln und Oberhausen Interesse signalisiert.

Der Bau des DFB-Museums wird vom Verband und vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert. Der DFB steuert 17,5 Millionen Euro aus dem Gewinn der WM vor sieben Jahren bei, das Land NRW bezuschusst das Projekt mit 18,5 Millionen Euro. Die Stadt Dortmund stellte das Grundstück zur Verfügung.