Dortmund - Mario Götze wird im Pokalfinale gegen den FC Bayern München wohl nicht in der Startformation des BVB stehen. Drei Tage vor dem Spiel hat Trainer Jürgen Klopp zwar "noch keine Anfangsformation im Kopf", doch - befragt nach Götze - "ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass er eingewechselt wird als von Beginn an zu spielen."

"Für so ein Ereignis" würde es Klopp begrüßen, wenn der komplette Kader spielberichtigt wäre. So aber muss der Coach am 12. Mai 2012 die eine oder andere harte Entscheidung treffen.

Die wird ihm auch nicht davon abgenommen, dass "ein, zwei Jungs ein paar Problemchen haben", denn die leichten muskulären Probleme bei Lucas Barrios dürften bis Samstag ebenso behoben sein wie die letzten Defizite bei Sven Bender, der "seit Tagen völlig normal trainiert". Und so sagt der Trainer: "Ich gehe davon aus, dass uns alle zur Verfügung stehen."

"Nicht in Konkurrenz zur Sparkasse"



Weil sich um die Meistermannschaft derzeit immer wieder Transfer- und Wechselspekulationen ranken, stellte Hans-Joachim Watzke am Mittwoch klar: "Für kein Geld dieser Welt kann uns ein anderer Verein dazu verleiten, einen unserer Spieler abzugeben", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung in aller Deutlichkeit.

Während Sportdirektor Michael Zorc im Fall Shinji Kagawa - der Japaner hat eine Verlängerung seines bis 2013 datierten Vertrages zunächst abgelehnt - davon sprach, "zweigleisig zu planen", gilt dies für alle anderen Akteure des Meisterkaders, die langfristig an den BVB gebunden sind, nicht.

"Bei allen anderen fahren wir eingleisig", betonte Watzke. Zuletzt gab es Spekulationen um Robert Lewandowski (Vertrag bis 2014) oder um Lukasz Piszczek (Vertrag bis 2016), die angeblich in den Fokus anderer Vereine gerückt seien. An diese Adressen sagte Watzke: "Angebote an Spieler, die bis 2014 oder darüber hinaus an uns gebunden sind, können sie sich sparen. Wir wollen nicht in Konkurrenz zur Sparkasse oder Volksbank treten."