Dortmund - BVB-Senkrechtstarter Mario Götze hat die Wahl zum "Spieler des 14. Spieltags" gewonnen. Die User von bundesliga.de wählten den 18-Jährigen mit satten 39 Prozent der Stimmen an die Spitze.

Beim 4:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach bereite der quirlige Tempodribbler zwei Tore direkt vor. Es waren seine Assists Nummer fünf und sechs in dieser Spielzeit. Weil er in dieser Saison auch schon zwei Mal selbst erfolgreich war, bringt er es in der auf ausgezeichnete acht Punkte.

"Schnell, taktisch gut, robust"

Im Team von Jürgen Klopp hat sich Götze, der auch noch in der A-Jugend spielen könnte, als feste Größe etabliert. Was ihn ausmacht, beschreibt sein Coach fast schwärmerisch: "Schnell, taktisch gut, robust. Und es gibt nicht so wahnsinnig viele 18-Jährige in der Bundesliga, die das so beeindruckend auf den Platz bringen."

Wenig verwunderlich, dass sich der BVB die Dienste des Offensiv-Juwels Anfang Oktober langfristig gesichert hat. Bis 2014 unterschrieb er bei den Westfalen.

Götze ist in Memmingen im Allgäu geboren, sein Vater kam berufsbedingt einst in den "Pott". Klopp sagt: "Es geht nun darum, den Jungen zu stabilisieren. An seiner Entwicklung bisher, haben die Jugendtrainer, die mit ihm gearbeitet haben, mehr Anteil als ich."

Tymoshchuk und Almeida auf den Plätzen

Hinter Götze landeten bei der Wahl zum Spieler des Spieltags Anatoliy Tymoshchuk vom FC Bayern und der Bremer Hugo Almeida auf den Plätzen.

Tymoshchuk gab gegen Frankfurt die meisten Torschüsse ab (zusammen mit Gomez, je fünf) und hatte die meisten Ballkontakte auf dem Platz (106). Diese Leistung honorierten die User mit 22 Prozent der Stimmen. Almeida schnürte seinen ersten Bundesliga-"Dreierpack" und war mit sieben direkten Torschussbeteiligungen der offensivfreudigste Akteur der Werder-Truppe, wofür es 17 Prozent der Stimmen gab.

Dahinter kam FCK-Antreiber Christian Tiffert auf zehn Prozent der Stimmen, nachdem ihm am Wochenende bereits zum zweiten Mal in dieser Saison drei Assists in einem Spiel glückten. Hannovers Didier Ya Konan vereinigte neun Prozent, der Mainzer Andre Schürrle drei Prozent der Stimmen auf sich.