Die U-21-Europameisterschaft hatte für Werder Bremens Abwehrspieler Sebastian Boenisch am Montag im Spiel gegen Spanien (0:0) denkbar schlecht begonnen.

Bereits nach etwas mehr als 30 Minuten blieb der Bremer nach einem scheinbar harmlosen Zweikampf mit dem Spanier Sisi an der Außenlinie im Boden hängen, knickte leicht um und zeigte kurz darauf an, dass er behandelt werden muss. In der 38. Minute musste der 22-Jährige dann gegen den Dortmunder Marcel Schmelzer ausgewechselt werden.

Kein Bruch

Schon während des Spiels war Boenisch zum Röntgen in ein Krankenhaus in Göteborg gebracht worden. Am Dienstag gab es dann eine Teilentwarnung seitens des DFB: Der Am rechten Knöchel lädierte Werderaner hat sich keinen Bruch und auch keinen Bänderriss zugezogen.

Nach DFB-Informationen erlitt Boenisch jedoch eine Bänderüberdehnung, wie sich nach einer Kernspintomographie herausstellte. Der Bremer wird nun von den DFB-Ärzten und -Betreuern behandelt.

Weiterer Einsatz nicht ausgeschlossen

Für das nächste Gruppenspiel der U 21-EM gegen Finnland am Donnerstag, 18. Juni, ab 18:15 Uhr fällt der Werderaner damit definitiv aus. Was den weiteren Turnierverlauf angeht, können derzeit noch keine konkreten Angaben gemacht werden.

Hoffnung, dass das Turnier für den Bremer noch nicht beendet ist, besteht aber noch: "Es ist nicht ausgeschlossen, dass Sebastian Boenisch bei dieser Europameisterschaft noch einmal zum Einsatz kommt", so ein DFB-Sprecher am Dienstagnachmittag.