Die Fohlen zeigen eine beeindruckende Leistung auf dem Feld und halten als Mannschaft zusammen - © gettyimages / Christof Koepsel
Die Fohlen zeigen eine beeindruckende Leistung auf dem Feld und halten als Mannschaft zusammen - © gettyimages / Christof Koepsel
Bundesliga

Gladbachs Aufholjagd geht weiter

Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbach bleibt in dieser Saison eine Mannschaft der Extreme. Erst lief gar nichts zusammen, jetzt geht alles. Mit dem 3:1-Heimsieg gegen Schalke 04, dem fünften Sieg in Folge, kletterten die Fohlen schon auf Platz 7 in der Tabelle. Und die Aufholjagd soll weitergehen.

Die Wende geschafft

Rückblende: Am 19. September verlor die Borussia das rheinische Derby beim 1. FC Köln mit 0:1. Es war die fünfte Niederlage im fünften Spiel und bedeutete Platz 18 in der Tabelle bei 2:12 Toren. Einen Tag später trat Trainer Lucien Favre zurück. Seitdem sind gerade einmal fünf Wochen vergangen. Aber es scheint, als läge die Startmisere schon Jahre zurück. In der kürzest möglichen Zeit vollzog die Elf vom Niederrhein die totale Kehrtwende. So krass ist das noch nie in der Bundesliga-Geschichte einer Mannschaft gelungen.

Seit Andre Schubert also am 21. September seinen Dienst zunächst als Interimstrainer antrat, hat Gladbach alle fünf Bundesliga-Spiele gewonnen und dabei unglaubliche 17:5 Tore erzielt. Und die fünf Gegentore verteilen sich auf vier Elfmeter und ein Eigentor. Schubert hat einen beispiellosen Start als Bundesliga-Trainer hingelegt, die Gladbacher ihrem Rekordfehlstart eine Rekordserie folgen lassen. "Das ist schon eine sehr spezielle Statistik, wenn du erst fünf Mal verlierst und dann fünf Mal gewinnst. Aber alle Siege waren verdient", betont Sportdirektor Max Eberl.

"Momentan kommt die Mannschaft mit vielen Dingen klar, sie lässt sich nicht beirren oder umwerfen. Am Anfang der Saison haben uns Kleinigkeiten umgeworfen, jetzt nicht mehr. Das Selbstvertrauen ist gewachsen. Wir haben eine hohe Flexibilität, wir befreien uns aus dieser Situation. Und das mit Bravour", lobt Eberl weiter.

Xhaka blüht auf