Zurück auf dem Trainingsplatz: VfB Stuttgarts Neuzugang Daniel Ginczek ist nach langer Verletzungsleidenszeit wieder zurück im Training. Im Februar hatte Ginczek sich im Einsatz für seinen ehemaligen Club, den 1. FC Nürnberg, einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen.

Die Trainingseinheiten zeigen, dass der 23-Jährige auf einem guten Weg ist, um bald wieder stürmen zu können: "Meine Verfassung wird von Tag zu Tag besser. Konditionell muss ich allerdings noch zulegen. Am Sonntag bin ich erstmals ohne Verletzungsangst in die Zweikämpfe gegangen", berichtet Ginczek auf der Stuttgarter Internetseite.

Der lange Weg zurück

Am 8. Februar stand Ginczek zum letzten Mal auf dem Platz, damals noch für seinen alten Arbeitgeber, den 1. FC Nürnberg. Danach begann für den Stürmer die lange Zeit der Reha.

"Wenn man Tag für Tag alleine in der Reha schuftet, ist man auch mal vom Kopf her platt. Wenn ich zurückblicke, weiß ich aber, wofür ich geschuftet habe. Das Aufbautraining hat teilweise auch großen Spaß gemacht."

Länderpsielpause als Chance

Die ersten beiden Spieltage hat Ginczek mit seinem neuen Verein bereits verpasst. Mit Individual- und Sonderschichten will der Vollblutstürmer möglichst zeitnah wieder spielen, um endlich sein Debüt für den VfB Stuttgart geben zu können.

"Die Länderspielspielpause kann ich nutzen, um noch einmal an meiner Kondition zu arbeiten, damit ich demnächst auf dem Stand der Jungs bin", so Ginczek.

Fußball geht immer

Mit Einheiten auf dem Fahrrad, speziellen Aufwärmübungen für das Knie und der Stabilisation des Rumpfes, arbeitet Ginczek sich Stück für Stück zurück. Das Fußballspielen verlerne er allerdings nie.

"Ich spiele Fußball, seit ich dreieinhalb Jahre alt bin. Ich denke, da ist Fußball wie Fahrradfahren. Selbst wenn man drei, vier Jahre pausiert hätte, kann man es nach ein, zwei Stunden wieder."

Patrick Eckholt