Der nach einer Knallkörper-Attacke gehandicapte Torwart Georg Koch kämpft gegen das Ende seiner Profil-Karriere.

Nachdem der frühere Bundesliga-Keeper am Montag eine Kontrolluntersuchung in Wien wegen Übelkeit und Gleichgewichtsstörungen abbrechen musste, will er nun in der Reha in Düsseldorf den Schritt zurück auf den Fußballplatz schaffen.

"Ich mache Gleichgewichtsübungen und steigere das Training, so weit ich komme", sagte der 36-Jährige der Süddeutschen Zeitung: "Mein eigentliches Problem ist, dass ich nicht in der Maximalbelastung trainieren kann. Wenn ich springe und ich komm' runter, dann dreht sich alles."

"Dann kann ich mich nicht anbieten"

Sein Vertrag beim österreichischen Champion Rapid Wien läuft nur noch bis Saisonende, deshalb müsse er in den nächsten vier, fünf Wochen wieder fit werden. "Spiele ich nicht, kann ich mich auch nicht anbieten", meinte Koch.

Der Ex-Duisburger hatte am 24. August beim Wiener Lokalderby zwischen Meister Rapid und Rivale Austria bei der Detonation eines Feuerwerkskörpers ein schweres Knalltrauma erlitten. Seitdem erschreckt er sich, wenn im Stadion etwas knallt - ein weiteres Problem auf dem Weg zurück ins Fußballtor.