Frankfurt - In einem Spitzengespräch haben die Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und des Ligaverbandes am Donnerstagabend über strukturelle Fragen und das weitere gemeinsame Vorgehen bei der Suche nach dem künftigen Sportdirektor diskutiert.

Bei dem Treffen zwischen DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball, DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock und Christian Seifert, dem Vorsitzenden der DFL-Geschäftsführung, wurden die zuletzt in der Öffentlichkeit entstandenen Irritationen aufgearbeitet und ausgeräumt.

Beide Seiten haben in dem Gespräch noch einmal deutlich herausgehoben, dass sich an dem vertrauensvollen und konstruktiven Miteinander von DFB und Liga nichts geändert hat. Einigkeit besteht darin, unter Einbeziehung der Gremien und Fachbereiche von DFB und Liga die Strukturen und Eliteförderung auch künftig kontinuierlich weiter zu optimieren. Spätestens bis zum DFB-Bundestag Ende Oktober in Nürnberg sollen entsprechende Konzepte vorliegen.

Bei der Frage nach den Aufgabenbereichen des künftigen Sportdirektors kamen DFB und Liga überein, die laufende Definition des Profils weiter zu präzisieren. Auf dieser Grundlage soll dann über die Besetzung entschieden werden. Über konkrete Kandidaten wurde im Rahmen des Spitzentreffens nicht gesprochen.