Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen zweier Fälle von nicht ausreichendem Ordnungsdienst sowie wegen eines unsportlichen Verhaltens, begangen durch drei rechtlich selbstständige Handlungen, mit einer Geldstrafe in Höhe von 9000 Euro belegt.

Zwischen der 12. und 15. Spielminute des Bundesliga-Meisterschaftsspiels zwischen Borussia Mönchengladbach und dem VfL Bochum am 16. Januar 2010 in Mönchengladbach wurden im Bochumer Zuschauerblock insgesamt drei Rauchbomben gezündet.

In der 29. Spielminute des Bundesliga-Meisterschaftsspiels zwischen Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen am 30. Januar 2010 in Mönchengladbach wurde im Bremer Zuschauerblock eine Leucht-/Rauchfackel gezündet.

Vor Beginn des Bundesliga-Meisterschaftsspiels zwischen 1899 Hoffenheim und Borussia Mönchengladbach am 19. Februar 2010 in Sinsheim wurden zwei pyrotechnische Gegenstände aus dem Mönchengladbacher Zuschauerblock in den Innenraum geworfen. Des Weiteren wurde in der 4. Spielminute ein weiterer pyrotechnischer Gegenstand im Mönchengladbacher Zuschauerblock gezündet.

Der Verein hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist somit rechtskräftig.