Hoffenheim - Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Ryan Babel mit einer Geldstrafe in Höhe von 3000 Euro belegt. Der Spieler hat dem Urteil des Sportgerichts bereits zugestimmt. Es ist damit rechtskräftig.

Hoffenheims Stürmer hatte nach dem Bundesligaspiel bei Hertha BSC am vergangenen Samstag als Antwort auf den Kommentar eines Users über seinen offiziellen Twitter-Kanal geschrieben, der Schiedsrichter der Partie, Thorsten Kinhöfer, sei "auf Drogen" gewesen. Mittlerweile hat Babel diesen Eintrag wieder gelöscht, seine Aussage bedauert und sich in einer Stellungnahme offiziell für sein Verhalten entschuldigt: "Die von mir verbreitete Aussage über den Schiedsrichter Herrn Kinhöfer tut mir leid und dafür möchte ich mich in aller Form entschuldigen. Das war so keineswegs beabsichtigt und unbedacht von mir. Ich war sehr enttäuscht wegen der aus meiner Sicht unberechtigten, Gelb-Roten Karte, denn ich konnte meiner Mannschaft in diesem wichtigen Spiel nicht mehr helfen."