Köln - "Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen", weiß der Volksmund. Dementsprechend müssen sich die Fans abstiegsbedrohter Bundesliga-Vereine häufig den einen oder anderen Spruch anhören. Viele Fürther werden von ihren Nürnberger Freunden schon mal den Satz gehört haben: "Willst Du Fürth ganz oben sehen, musst Du die Tabelle drehen."

Eine weitere Möglichkeit für die Fans der "Kleeblätter" wäre, einfach einen Blick auf die Klubwertung der Virtuellen Bundesliga zu werfen. Dort liegen die Franken nämlich auch nach vier Monaten noch in Führung. Starke 52,54 Prozent der maximal möglichen Punktzahl sammelten die Fürther User. Fast 2 Prozent mehr als die Gamer des FSV Mainz 05, die derzeit auf dem zweiten Platz liegen. Mit 1899 Hoffenheim komplettiert ein Klub das Spitzentrio, der in der realen Bundesliga auch um das sportliche Überleben kämpft.

Bayern und Dortmund im Abstiegskampf



Derweil liegt Bayern München nur auf dem Relegationsplatz und auch der deutsche Meister Borussia Dortmund ist auf Rang 14 nicht frei von Abstiegssorgen. Während die Bayern-Fans in der Breite nicht mit den Spitzenteams der VBL mithalten können, hat sich "MarioGomez67" im Januar eines der drei Finaltickets auf der PS3 gesichert. Er ist bereits der sechste Münchner User, der sich direkt für das Finale qualifizieren konnte. Kein anderer Verein wird bisher von so vielen Spielen beim Finale im April vertreten.

Noch besser als "MarioGomez67" war im Januar nur "nikleipzig1" (Mainz 05), der mit 35.745 Punkten eine neue Monatsbestleistung aufstellte. Das dritte Finalticket auf der Playstation sicherte sich Hoffenheims "buh-_-jaka". Sowohl "nikleipzig1" als auch "buh-_-jaka" sind die ersten User ihrer Klubs, die es ins Finale geschafft haben. Auf der XBox 360 war "UP Random” (Hamburger SV) nicht zu stoppen. Er sicherte sich den Januar-Titel und wird dabei sein, wenn im April die besten FIFA 13-Spieler Deutschlands gegeneinander antreten.

Eine Abwehr aus Granit



Die statistischen Daten der Virtuellen Bundesliga waren auch im Januar wieder beeindruckend: In 1.354.406 Partien erzielten die User 2.733.746 Tore. Das entspricht einem Schnitt von 2,02 Treffern pro Begegnung. Zum Vergleich: In der Bundesliga fielen in dieser Saison bisher 2,89 Tore pro Spiel. Die virtuellen Abwehrreihen haben ihren realen Kollegen also einiges voraus.

Auch in Sachen Fairness kann sich die Bundesliga etwas von seinem virtuellen Pendant abschauen. Während in der Bundesliga in dieser Saison in ungefähr jedem vierten Spiel ein Spieler vorzeitig zum Duschen geschickt wurde, musste in der VBL nur in jeder 15. Begegnung ein Profi vom Feld. Die Kartenstatistik der realen Bundesliga ist übrigens eine weitere Tabelle, in der Fürther Anhänger ihr Team ganz oben sehen können. Mit 52 gelben Karten steht die Spielvereinigung an der Spitze. Ganz ohne das Klassement auf den Kopf zu stellen.


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