Leon Bailey wird ab jetzt für Bayer Leverkusen auf Torejagd gehen - © imago
Leon Bailey wird ab jetzt für Bayer Leverkusen auf Torejagd gehen - © imago
Bundesliga

Fünf Dinge über Leverkusens Neuzugang Leon Bailey

Köln - An diesem Talent konnte Bayer 04 Leverkusen nicht vorbei: Der Jamaikaner Leon Bailey ist einer der besten Nachwuchsspieler auf dem Markt und wechselt vom belgischen Erstligisten KRC Genk an den Rhein. bundesliga.de präsentiert fünf Dinge, die Ihr vielleicht noch nicht über den offensiven Außenspieler wusstet.

1) Karibische Ursprünge

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Leon Bailey wurde am 09. August 1997 in Kingston, Jamaika, geboren. Von seinem Heimatverein Phoenix All Stars wechselte er 2011 nach Österreich in die Jugend von USK Anif. 2015 kam er nach einer Zwischenstation in seiner Heimat nach Belgien zum KRC Genk. Dort spielt im übrigen auch sein Halbbruder Kyle Butler für die Reserve.

2) Preisgekröntes Juwel

Zwei Wochen nach der Unterschrift unter seinem ersten Profivertrag machte Bailey sein erstes Spiel für den KRC. In dieser Saison überzeugte der Neuling gleich. Der damals 18-Jährige absolvierte insgesamt 42 Pflichtspiele (7 Tore, 11 Vorlagen) für den belgischen Erstligisten. Nach der Saison wurde Bailey im Mai 2016 als bester Nachwuchsspieler der belgischen Liga ausgezeichnet. Genk wurde Fünfter und qualifizierte sich für den Europa Pokal.

3) Social-Media-Held

Nicht nur in der Jupiler League konnte Bailey gleich auf sich aufmerksam machen. Auch auf internationaler Bühne war der junge Jamaikaner gleich in aller Munde. Beim ersten Spiel in der Gruppenphase der Europa League gegen Rapid Wien (2:3) erzielte er einen Treffer Marke Traumtor - aus 20 Metern direkt unter die Latte. Außerdem verwandelte er in der Schlussminute noch einen Elfmeter. Der Doppelpack brachte ihm gleich eine Nominierung im "Team der Woche" ein. Beim 2:0-Sieg gegen Athletic Bilbao wurde er sogar zum "Spieler des Spiels" ernannt. Insgesamt gelangen ihm in der Euopa League in zwölf Spielen (mit Qualifikation) sieben Tore (3 Vorlagen). Genk qualifizierte sich auch dank seiner Leistung für die K.o.-Runde. Ein Durchstarter ist er übrigens auch in den sozialen Netzwerken. Drei Posts bei Instagram hat der Ballkünstler veröffentlicht, über 45.000 Follower hat er aber bereits.

4) Ritterschlag von de Boer

Bailey ist pfeilschnell. Sein Potenzial kann er deswegen am besten auf den Außenpositionen abrufen. Zumal er über eine gute Ballkontrolle verfügt, dribbelstark ist und das Eins gegen Eins nicht scheut. Aufgrund seiner Schussgenauigkeit zieht der Linksfuß aus alles Lagen ab, was ihn brandgefährlich und unberechenbar in der Offensive macht. Ronald de Boer, Jugendtrainer von Ajax Amsterdam, wo Baileys mal ein Probetraining absolvierte, hat einmal über ihn gesagt, dass er keine Schwächen habe.

5) Aussichtsreiche Zukunft

Mit seinem Wechsel zu Bayer Leverkusen hat Bailey den Weg in eine erfolgreiche Zukunft eingeschlagen: von der ersten belgischen Liga in die Bundesliga, von der Europa League in die Champions League - ein Aufstieg in allen Belangen, so dass sich der 19-Jährige weiterentwickeln kann. Bei der Werkself wird Bailey sein ganzes Potenzial zum Vorschein bringen können. "Ich bin ein ehrgeiziger Mensch und mag es, gegen die richtig guten Mannschaften anzutreten", hat er einmal erklärt. Bislang hat der Offensivspieler ein Spiel für die U23 Jamaikas absolviert. Ex-Nationaltrainer Winfried Schäfer hätte ihn gerne schon für die A-Mannschaft nominiert, doch sein Vater und Berater war dagegen: Sein Sohn sollte sich nicht festspielen, ihm sollen alle Türen offen stehen. Wenn er sich in Europa beweisen kann, könnte er vielleicht dort einmal für eine Nation auflaufen.

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