Köln - Fünf Bundesliga-Profis stehen auf der Liste mit den 30 Spielern, die sich Hoffnung auf den Gewinn des Ballon d'Or machen dürfen. Vier Profis des FC Bayern München und der Mittelstürmer von Borussia Dortmund sind nominiert worden.

Seite 1956 wird der Preis vergeben, stets wird dabei der beste Spieler des abgelaufenen Kalenderjahres ausgezeichnet. bundesliga.de wirft einen Blick auf die fünf Kandidaten aus Deutschlands höchster Spielklasse.

Pierre-Emerick Aubameyang

Der einzige nominierte Bundesliga-Spieler, der nicht beim FC Bayern spielt. Dortmunds Flitzer Aubameyang schafft es aus gutem Grund auf die Liste. Der Gabuner ist bekannt für seine unglaubliche Schnelligkeit und hat in den letzten Jahren auch einen außergewöhnlichen Killerinstinkt entwickelt. Die Saison 2015/16 beendete er mit 25 Bundesliga-Toren und insgesamt 42 Treffern in allen Wettbewerben. Damit wurde er bereits Afrikas Fußballer des Jahres.

Im Video: Aubameyang trifft wie am Fließband

Robert Lewandowski

Aubameyang wäre in der vergangenen Spielzeit Torschützenkönig gewonnen, wäre da nicht Robert Lewandowski gewesen. Der Bayern-Angreifer netzte stolze 30 Mal für seinen Club ein und hatte enormen Anteil an der vierten Meisterschaft des FCB in Folge. Sein Fünferpack innerhalb von neun Minuten gegen den VfL Wolfsburg wird für immer in den Geschichtsbüchern stehen, ins Guinness Buch der Rekorde hat er es damit ebenfalls geschafft.

Im Video: Lewandowskis Fünferpack gegen Wolfsburg

Thomas Müller

Der drittbeste Torjäger der letzten Saison. Zu seinen 20 Toren kamen auch noch fünf Vorlagen, eine starke Bilanz für einen Spieler, der nur selten in der Sturmspitze aufläuft, sondern meistens auf der rechten Seite zum Einsatz kommt. Er traf zudem acht Mal in 12 Champions-League-Spielen und wurde der jüngste Spieler, der 50 Siege in diesem Wettbewerb einfahren konnte. Damit brach er den Rekord von Lionel Messi.

Im Video: Müllers spektakulärer Treffer gegen Darmstadt

Manuel Neuer

Da die Kapitäne der Nationalmannschaften beim Ballon d'Or abstimmen dürfen, hätte sich Neuer auch selbst wählen können. Verdient hätte er den Titel allemal. In 20 von 34 Bundesliga-Spielen hielt er in der vergangenen Saison seinen Kasten sauber und kassierte im Durchschnitt nur alle 180 Minuten ein Tor. 2014 wurde der deutsche Nationaltorhüter bei der Wahl schon einmal Dritter. Holt er diesmal den Titel?

Im Video: Neuers beste Paraden im Klassiker gegen Dortmund

Arturo Vidal

Bayerns Bundesliga-Triumph der letzten Saison war der fünfte Meistertitel für den Chilenen in Folge, nachdem er zuvor in Italien mit Juventus Turin in Serie gesiegt hatte. Vidal ist ein Mittelfeldspieler, der sich in der Defensive und Offensive wohl fühlt und in der vergangenen Spielzeit vier Tore sowie fünf Assists sammelte. Nach Saisonende gewann er mit Chile auch noch die Copa America in den USA. Ein echter Siegertyp!

Im Video: Vidal - Kämpfer, Antreiber, Motor