Bremen - Gelungener Auftakt mit Franco Di Santo: Auf Werders englischem Twitter-Kanal beantwortete der Top-Torschütze der Grün-Weißen zahlreiche Fragen der Fans. Es war der allererste Chat im offiziellen englischen Profil. "Es war sehr schön, eure Fragen zu beantworten. Vielen Dank, ich habe es sehr genossen", bedankte sich Di Santo im Anschluss - natürlich via Twitter.

Während des gut halbstündigen Chats gewährte er Einblick in viele Bereiche seines Lebens. So gab der immer positiv und optimistisch gestimmte Argentinier auf die Frage eines Users zu, dass es bestimmt auch Tage gegeben habe in seinem Leben, an dem er nicht geschmunzelt habe. Erinnern könne er sich daran allerdings nicht, so Di Santo mit dem gewohnten Lächeln auf dem Lippen. Der Optimismus trägt den dreifachen argentinischen Nationalspieler durch herausfordernde Zeiten - sportlich wie privat.

Leibspeise Schweineschnitzel 

"Sehr gerne" würde er wieder einmal für die „Albiceleste" auflaufen, verriet Di Santo ebenfalls. Mit seinen aktuellen Leistungen gibt er Nationalcoach Gerardo Martino auch allen Grund, genauer hinzuschauen - und ist auf dem besten Weg, sein selbst gestecktes Tor-Ziel zu übertreffen. "Zu Anfang habe ich gesagt, zehn Tore, aber mehr sind natürlich sehr willkommen", so seine Antwort auf die Frage nach seiner gewünschten Torquote für die Saison.

Für die vielen englischsprachigen Di Santo-Fans und die stetig wachsende grün-weiße Fangemeinde bei Twitter, bot der Austausch die Gelegenheit, den Top-Torjäger ganz persönlich kennenzulernen. Seine Lieblingsfarbe? Natürlich grün-weiß! Sein Lieblingsessen? Schweineschnitzel mit Kartoffelpüree, gekocht von der Mama! Sein Lieblingsspieler? Als Argentinier ohne Frage Lionel Messi! Seine persönlichen Vorbilder? Hernan Crespo und Didier Drogba, mit dem er bei Chelsea zusammenspielte. Am "Tag der Fans" hatte er Drogba wiedergetroffen und auf Twitter ein Bild mit seinem großen Vorbild gepostet.

Deutschkenntnisse werden immer besser

In besonderer Atmosphäre im leeren Weser-Stadion gab es beim Chatten jede Menge zu lachen. Mit der typisch deutschen Bratwurst wusste Di Santo rein gar nichts anzufangen, sein Deutsch werde dagegen „jeden Tag besser". Und auch die Stadt kenne er mittlerweile sehr gut.

"Am liebsten mag ich das Zentrum von Bremen", schrieb der Stürmer. Bremen sei "nicht zu groß und nicht zu klein - einfach perfekt". Kurz nach dem Chat bedankte sich Di Santo: "Wir sehen uns am Samstag." Und ganz nebenbei knackte der englische Twitter-Account des SVW die 1.000-Follower-Grenze. Eine Wiederholung des Chats mit anderen Werder-Profis wird es deshalb in Zukunft ganz sicher geben.

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