Vor dem Revierderby beim VfL Bochum haben sich die Befürchtungen verhärtet, dass ein Einsatz von Nelson Valdez immer unwahrscheinlicher wird.

Beim Training am Donnerstag jedenfalls fehlte der Nationalspieler. BVB-Trainer Jürgen Klopp: "Ich habe mit ihm telefoniert. Da lag er im Bett. Ihm ging es wirklich nicht gut."

Klopp ist pessimistisch

Valdez plagt neben hartnäckiger Adduktorenprobleme ein Magen-Darm-Infekt. Die Hoffnung auf einen Einsatz des agilen Stürmers ist aber noch nicht gänzlich verflogen.

Ein weiterer Termin beim Arzt und viel Ruhe sind verordnet. Bis Samstag wird es dennoch richtig eng. "Es ist eher unwahrscheinlich", zeigte sich auch Klopp pessimistisch.

Startelf steht noch nicht

Ebenfalls in Bochum fehlen werden die sich im Aufbautraining befindenden Hummels, Lee und Sadrijai. Dennoch lässt sich Klopp sämtliche Spielräume für personelle Veränderungen seiner Anfangsformation offen. "Ich habe keine Scheu, aber auch keinen Drang etwas zu ändern. Wir haben gerade im Mittelfeld wieder mehr Möglichkeiten und es ist durchaus denkbar, dass zwei oder drei Spieler, die gegen Köln wenig bis gar nicht gespielt haben, in Bochum beginnen", so Klopp.

Zumal Klopp auf den gesamten Kader zurückgreifen kann. Für den Fall eines Ausfalls von Valdez würde Zidan neben Alex Frei in den Sturm rücken. Außerdem dürfen sich nach Klopps Aussagen wohl auch der Brasilianer Tinga sowie Florian Kringe Hoffnungen auf einen Einsatz von Beginn an machen.