Bremen - Es ist die Begegnung des 17. gegen den 15. der aktuellen Bundesliga-Tabelle - und dennoch das Topspiel des kommenden Spieltages. Zum ersten Mal kommt es in der Bundesliga zum Duell der fränkischen Rivalen Fürth und Nürnberg.

Am 7. Februar 1904 standen sich die beiden Traditionsvereine zum ersten Mal gegenüber. Nürnberg gewann damals in Fürth mit 4:1. Seitdem kam es zu 253 weiteren fränkischen Derbys. Die Statistik spricht für den "Club": 137 Siege feierte der FCN gegen die SpVgg, die es bisher auf 71 Erfolge bringt. 46 Partien endeten unentschieden. Nach 108 Jahren Derby nun also das erste Aufeinandertreffen in der Bundesliga. Grund genug, die Kader der beiden Teams einmal im OBM zu vergleichen.

Alexander Esswein ist der Beliebteste



Würden die Punkte am Samstag nach der Beliebtheit der Akteure beim OBM verteilt, wäre der Sieger eindeutig: 14.107 Manager haben den Nürnberger Alexander Esswein in ihrem Team. Fürths Brasilianer Edu wurde hingegen nur von 5.035 Managern verpflichtet. Beides sind die meistgekauften Spieler ihrer Klubs. Neben Esswein kämpft auch Abwehrspieler Javier Pinola für mehr als 10.000 OBM-Teams um Punkte. Quantitativ hat der "Club" also die Nase vorne, aber wie sieht es qualitativ aus?

Auf der Torhüterposition hat Nürnberg im OBM leichte Vorteile. Zwar sind sowohl Raphael Schäfer als auch Max Grün mit vier Sternen bewertet, aber Nürnbergs Schäfer konnte im OBM in 30,7 Prozent seiner Einsätze den Kasten sauber halten. Grün spielte in 27,4 Prozent seiner OBM-Partien zu Null. Der Beste Abwehrspieler der beiden Klubs kommt hingegen aus Fürth. Mergim Mavraj, der Kapitän der SpVgg, konnte 55,7 Prozent seiner direkten Duelle im OBM für sich entscheiden. Nürnbergs Timothy Chandler folgt in der fränkischen Rangliste mit einer Zweikampfquote von 51,6 Prozent.

Nürnberg dominiert das Mittelfeld



Die Leistungen der Mittelfeldspieler im OBM werden nach drei Kernkriterien bewertet: Tore, Vorlagen und Zweikampfstärke. Auch im OBM schützt Alter nicht vor Leistung, denn Nürnbergs 35-jähriger Belgier Timmy Simons ist mit 0,07 Toren und 0,06 Assists pro Partie sowie einer Zweikampfquote von 51,8 Prozent der beste fränkische Mittelfeldspieler. Auf Rang zwei liegt mit Hiroshi Kiyotake ebenfalls ein "Clubberer". Stephan Fürstner folgt als bester Fürther auf Rang drei. Er bringt es bisher auf 0,03 Tore und 0,06 Vorlagen pro Partie und konnte 46,6 Prozent seiner Zweikämpfe gewinnen.

Falls Dieter Hecking seine Mannschaft nach den Statistiken im OBM aufstellen möchte, sollte der Nürnberger Trainer im Angriffszentrum wieder auf Tomas Pekhart setzen, der zuletzt gegen Bayern München 90 Minuten auf der Bank saß. Im OBM ist der Tscheche der Topstürmer der fränkischen Rangliste. 0,18 Tore sowie 0,08 Assists pro Partie stehen nach zwölf Spieltagen für den Mittelstürmer zu Buche. Im OBM wohlgemerkt. In der Bundesliga traf er nur am 2. Spieltag beim 1:1 gegen den BVB.

Qualität im Angriff ausgeglichen



Fürths Sercan Sararer ist sogar noch ganz ohne Erfolgserlebnis in der Bundesliga. Im OBM bringt er es hingegen auf 0,16 Treffer und 0,11 Vorlagen pro Spiel und liegt nur ganz knapp hinter Pekhart. Am letzten Spieltag präsentierte sich der Fürther sogar deutlich treffsicherer als der Nürnberger. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, dürfte Sararer bald der gefährlichste Franke im OBM sein.

Geht es nach den Daten im OBM, dürfen wir uns auf ein enges Spiel am Samstag freuen. Im Tor gibt es leichte Vorteile für den "Club", dafür steht die Fürther Abwehr sicherer. Das Mittelfeld sollte Nürnberg beherrschen. Die Qualität im Sturm ist ausgeglichen. Insgesamt ist Tomas Pekhart leicht vorne, aber die derzeitige OBM-Form spricht für Sercan Sararer. Den Teamcheck gewinnt Nürnberg 2,5 zu 1,5. Das ist so ziemlich das einzige Ergebnis, das wir für Samstag ausschließen können.

OBM-Redaktion

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