Bei Pierre-Emerick Aubameyang läuft es so richtig im Moment - © imago / Hübner
Bei Pierre-Emerick Aubameyang läuft es so richtig im Moment - © imago / Hübner

BVB gegen Krasnodar: Folgt nun Nummer 10?

Köln – Erstmals seit 2010/11 tritt Borussia Dortmund wieder in einer Gruppenphase der Europa League an. Damals scheiterte der BVB noch in der Gruppenphase, musste Paris Saint-Germain und dem FC Sevilla den Vorzug lassen. Doch diesmal gelten die Schwarz-Gelben als haushohe Favoriten.

Versucht es Tuchel mit Rotation?

Kein Zweifel: Alles andere als Platz 1 in der Gruppe C der Europa League mit dem FK Qäbälä (Aserbaidschan), PAOK Saloniki (Griechenland) und Auftaktgegner FK Krasnodar aus Russland (ab 18:45 Uhr im Liveticker) wäre eine große Überraschung. Zu gut ist die Mannschaft von Thomas Tuchel in die Saison gestartet, hat alle neun Pflichtspiele gewonnen. Folgt nun also der zehnte Sieg in Folge?

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Weidenfeller steht wieder im Kasten

Vor allem die Offensive, in der vergangen Saison noch wegen der mangelnden Chancenverwertung kritisiert, scheint unter Tuchel perfekt zu harmonieren. 3,8 Mal klingelt es unter dem neuen Coach durchschnittlich im Gebälk des Gegners. Alleine der wiedererstarkte Henrikh Mkhitaryan und Pierre-Emerick Aubameyang kommen in den bisherigen neun Pflichtspielen auf 18 Tore. Nicht mitwirken wird hingegen Marco Reus. Der Nationalspieler laboriert immer noch an einer Zehenverletzung von der Länderspielreise und konnte bisher noch nicht voll trainieren. "Er wird erst am Freitag ins Training einsteigen können", so Thomas Tuchel über den Zustand seines Schützlings.

Möglich auch, dass der BVB-Coach die Europa League zur Rotation nutzt, schließlich steht schon am Sonntag das Bundesliga-Topspiel gegen Bayer 04 Leverkusen an, anschließend geht es in die englische Woche. So könnten zum Beispiel bisherige Reservisten wie Sven Bender oder die Neuzugänge Adnan Januzaj, Gonzalo Castro und Joo-Ho Park eine Chance in der Startelf bekommen. Auch Lukasz Piszczek steht nach seiner Blessur an den Adduktoren wieder bereit, hat seinen Stammplatz auf der rechten Verteidiger-Position inzwischen aber vorerst an den zuletzt bärenstarken Matthias Ginter verloren.

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