Krasnodar - Borussia Dortmund hat den vorzeitigen Gruppensieg in der Europa League verpasst. Ein bereits nach 27 Sekunden verursachter Foulelfmeter besiegelte die insgesamt unglückliche 0:1 (0:1)-Niederlage des Bundesliga-Zweiten beim FC Krasnodar in Russland. Die letzte Chance, als Tabellenführer in die K.O.-Runde im neuen Jahr einzuziehen, bietet sich am finalen Spieltag im Heimspiel am 10. Dezember gegen PAOK Saloniki.

Pawel Mamajew (2.) hatte den entscheidenden Treffer für den Tabellensechsten der russischen Liga erzielt. Mats Hummels den Elfemter unglücklich verursacht, indem er Mauricio Pereyra im Strafraum am Trikot zupfte. Mamajew ließ BVB-Torhüter Roman Weidenfeller vom Elfmeterpunkt keinen Chance.

Dortmund, ohne die angeschlagenen Marco Reus und Pierre-Emerick Aubameyang sowie Shinji Kagawa angereist, hatte den frühen Rückschlag schnell abgehakt und dominierte die Partie. Pech hatte Adrian Ramos mit einem Schlenzer an die Latte (8.), weitere hochkarätige Möglichkeiten sollten folgen - bis zur Halbzeit allerdings ohne zählbaren Erfolg.

Kein Treffer trotz Einbahnstraßenfußball

Krasnodar versuchte es mit sporadischen Angriffen. Die Borussen standen nach dem frühen Rückstand aber sicher in der Defesnive und setzte immer wieder Akzente in der Ofensive. Weidenfeller erlebte einen relativ ruhigen Abend in der 2450 Kilometer entfernten südrussischen Stadt nahe Sotschi.

Auch nach dem Wiederanpfiff sahen die Zuschauer Einbahnstraßen-Fußball. Immer öfter rückte Krasnodars Torhüter Andrej Dikan in den Blickpunkt der unter anderem mehrfach gegen Ramos klärte. Der Ausgleichstreffer lag in der Luft und wäre schon zu diesem Zeitpunkt hochverdient gewesen, allerdings fehlte es an der Effizienz und an der nötigen Portion Glück, wie beim Lattenkopfball von Julian Weigl (63.) und dem Pfostentreffer von Henrick Mkhitaryan(75.)

SID

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