Am 20. August 1988 wurde das Fanprojekt Mönchengladbach ins Leben gerufen. 25 Jahre später fand anlässlich des Ehrentages ein Festakt mit geladenen Gästen im FanHaus statt.

Ein Vierteljahrhundert ist es mittlerweile her, dass das Fanprojekt Mönchengladbach (FPMG) offiziell ins Vereinsregister der Stadt eingetragen wurde. Die Interessengemeinschaft, die aus den größten Fanclubs der späten achtziger Jahre entsprang, hat sich eine Maxime auf die Fahne geschrieben: Das Fortbestehen einer stimmungsvollen, aber stets gewaltfreien Fankultur in den Stadien soll gesichert sein.

Fanprojekt engagiert sich in sämtlichen Bereichen



"Von Fans für Fans" - unter diesem Motto engagiert sich das Fanprojekt in Zusammenarbeit mit Borussia seit nunmehr 25 Jahren in sämtlichen Bereichen der VfL-Anhänger. Unter Federführung des Fanprojekts haben Anhänger der Fohlenelf beispielsweise die Möglichkeit, organisiert zu Auswärtsspielen zu reisen.

"Borussia hat ihren guten Ruf als Familien- und Mitgliederverein zu großen Teilen dem Fanprojekt zu verdanken", sagte Vereinspräsident Rolf Königs, der anlässlich des Jubiläums eine Rede hielt und dem Fanprojekt-Vorsitzenden Thomas Ludwig und seinem Team für ihr Engagement dankte und auf künftige Ziele einstimmte. "Wir haben noch viel vor, stehen auf unserem Weg noch am Anfang", so Borussias Präsident, der ebenso wie Vize-Präsident Rainer Bonhof, Sportdirektor Max Eberl, Teammanager Steffen Korell und das Trainerteam um Lucien Favre ins FanHaus gekommen war. "Für unsere Ziele brauchen wir die Fans."

"Hervorragende Imageträger der Stadt"



Auch Oberbürgermeister Norbert Bude lobte das Fanprojekt im Namen der Stadt Mönchengladbach. "Borussia und ihre Fans sind überall gern gesehene Gäste und hervorragende Imageträger der Stadt", betonte der Politiker. "In diesem Zusammenhang bedanken wir uns für die gute Arbeit des Fanprojekts."

Auch Gerald von Gorissen, Leiter der Fananlaufstelle des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), bescheinigte dem Fanprojekt in den zurückliegenden 25 Jahren einen hervorragenden Job. "In Gladbach wird den Fußballfreunden ein tolles Angebot präsentiert." Im 2010 gegründeten Jugendzentrum "De Kull" finden etwa junge Menschen, die die Leidenschaft zum Fußball teilen, eine Anlaufstelle.

Text: borussia.de