Wolfsburg - Die japanische Nationalmannschaft mit Wolfsburgs Makoto Hasebe, Dortmunds Shinji Kagawa und Schalkes Atsuto Uchida ist zum Auftakt des Asien-Cup 2011 in Katar nur knapp einer Blamage entgangen.

Gegen Außenseiter Jordanien kam die Mannschaft in Doha nur zu einem schmeichelhaften 1:1-Unentschieden. Der Ausgleich gelang den Japenern erst in der Nachspielzeit durch Maya Yoshida, der eine Vorlage von Makoto Hasebe verwandelte. Mit dem Pausenpfiff hatte Hasan Abdel Fattah Jordanien in Führung gebracht. Im zweiten Spiel der Gruppe B trennten sich Saudi-Arabien und Syrien 0:0.

Die Japaner, die zum engen Favoritenkreis auf den Titel zählen, wirkten über weite Strecken ideenlos und waren phasenweise deutlich überfordert. So war es auch nicht verwunderlich, dass Jordanien in der 45. Minute die Führung gelang: Hasan Abdel Fattah zog aus 18 Metern ab, sein abgefälschter Schuss landete im Kasten der Japaner. Dank Yoshida und Hasebe, der 90 Minuten durchspielte, reichte es schließlich noch zu einem Punkt für die Japaner, die ihr nächstes Spiel nun am kommenden Donnerstag gegen Syrien bestreiten. Auch Shinji Kagawa und Atsuto Uchida spielten 90 Minuten lang mit.