Gelsenkirchen - Eric Maxim Choupo-Moting hat die Sieglos-Serie vom FC Schalke 04 beendet und den entscheidenden Treffer erzielt! Der Stürmer sicherte dem Bundesliga-Siebten mit seinem Tor in der 86. Minute ein 1:0 (0:0) in der Europa League gegen Zyperns Meister APOEL Nikosia und machte den vorzeitigen Einzug in die K.O.-Runde perfekt.

Vor dem Bundesligaduell am Sonntag bei Bayer Leverkusen erspielte sich das Team von Trainer André Breitenreiter gegen den Gegner aus Nikosia ein Dutzend Torchancen heraus, erzielte aber erst kurz vor Schluss den Siegtreffer. Dennis Aogo veschoss in der 89. Minute noch einen Foulelfmeter. "Am Ende war es ein schmutziger Sieg, wir hätten es uns heute leichter machen können.", so S04-Trainer Andre Breitenreiter.

Gegenüber dem 1:3 am vergangenen Samstag gegen Bayern München hatte Breitenreiter sein Team auf vier Positionen umgestellt. Neben dem angeschlagenen Weltmeister Benedikt Höwedes (Achillessehnenprobleme) fehlten in der Startelf auch Außenverteidiger Sascha Riether sowie die Mittelfeldspieler Pierre-Emile Höjbjerg und Max Meyer. In die Anfangsformation rotierten Junior Caicara, der in der Bundesliga noch gesperrte Johannes Geis, Eric Maxim Choupo-Moting und Franco Di Santo.

Choupo-Moting erlöst die Königsblauen

Die Königsblauen, seit dem 17. Oktober (2:1 gegen Hertha BSC) ohne Sieg, begannen mit viel Schwung. Drei Eckbälle und zwei Kopfballchancen in den ersten fünf Minuten zeigten früh die Richtung des Spiels auf. Doch Joel Matip (2.) und Choupo-Moting (5.) scheiterten an Torhüter Boy Waterman.

Nach 21 Minuten standen bereits acht Ecken und eine weitere Möglichkeit durch Leon Goretzka (20.), aber noch immer kein Tor zu Buche. Die vierte Kopfballchance für die drückend überlegenen Gelsenkirchener ließ Klaas-Jan Huntelaar aus (27.). Choupo-Motings Schuss wehrte Abwehrspieler Mario Sergio auf der Linie ab (28.).

Zwölf Ecken, zehn Chancen, aber kein einziger Treffer - zur Pause begleiteten Murren und ein paar Pfiffe die Schalker in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel ging den Gastgebern das Tempo immer mehr verloren, die Pässe wurden ungenauer. Torwart Ralf Fährmann verhinderte mit einer Glanzparade einen Rückstand, als plötzlich Nuno Morais völlig frei vor ihm auftauchte (67.).

SID

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