Müllered: Thomas Müller köpft nach Ecke von Xabi Alonso das 1:0 für Bayern gegen Werder Bremen. - © © imago / Action Pictures
Müllered: Thomas Müller köpft nach Ecke von Xabi Alonso das 1:0 für Bayern gegen Werder Bremen. - © © imago / Action Pictures

Müller-Doppelpack bringt Bayern ins Finale

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München - Dank Doppel-Torschütze Thomas Müller steht Bayern München zum 21. Mal in seiner Klubgeschichte im Endspiel um den DFB-Pokal und darf damit auch weiter vom Triple träumen. Im Halbfinale besiegte der Rekord-Champion (17 Titel) Werder Bremen durch die Treffer seines Torjägers in der 30. und 71. (Foulelfmeter) Minute mit 2:0 (1:0)

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Gegen mutig nach vorn spielende und bisweilen auch rustikal verteidigende Bremer, mit sechs Pokalsiegen die erfolgreichste Mannschaft in diesem Wettbewerb hinter den Bayern, taten sich die Münchner phasenweise schwer. Erst Müller lenkte mit seinem bereits 30. Pflichtspieltreffer in dieser Saison und seinem 150. insgesamt für den FC Bayern das Spiel in die erwartete Richtung.

Allerdings: Sambou Yatabaré (40.) und Jannik Vestergaard (60.) hätten gegen einen FC Bayern, der nach der Pause wieder zunehmend Probleme bekam, gut und gerne den Ausgleich erzielen können. Ein Eigentor von David Alaba erkannte Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) wegen eines Fouls von Fin Bartels am österreichischen Nationalspieler nicht an. Dafür gab er nach einem vermeintlichen Foul von Janek Sternberg am eingewechselten Arturo Vidal einen Elfmeter - Müller verwandelte.

Trainer Pep Guardiola hatte für das achte Pokal-Duell der beiden erfolgreichsten Mannschaften in diesem Wettbewerb unter anderem Mario Götze und Kingsley Coman anstelle von Thiago und Douglas Costa in der Anfangsformation aufgeboten, auch Vidal saß zugunsten von Xabi Alonso erst mal nur auf der Bank. Joshua Kimmich wurde geschont.

Guardiola sah sich zunächst genötigt, von der Seitenlinie aus energisch Anweisungen zu geben. Werder begann in der ausverkauften Arena sehr frech, begünstigt auch durch Fehler der Münchner im Spielaufbau ging es erstaunlich häufig rasant nach vorne. Gut, dass Javi Martínez seinen Wert für die Münchner unter Beweis stellte. Auch in der Defensive betrieb Bremen, das im Gegensatz zu vielen Gegnern der Bayern hinten nur mit einer Viererkette spielte, einen hohen Aufwand.

Nach 25 Minuten nahm der Druck des FC Bayern dann doch zu - außer ein paar gefährlichen Hereingaben aber brachten die Gastgeber zunächst wenig zuwege. Dann allerdings konnte Müller nach einem Eckball von Alonso unbedrängt Anlauf nehmen und zum Kopfball hochsteigen - Bremens Kapitän Clemens Fritz war ausgerutscht. Der Münchner Torjäger traf aus bester Position unhaltbar. Sein Gegenüber Claudio Pizarro, mit elf Rückrundentreffern Bundesliga-Bester, war dagegen abgemeldet. Ebenso wie Robert Lewandowski bei den Bayern.

SID