Köln - Mit Riesenschritten geht die Bundesliga in ihre letzte Saisonphase, in einem Monat sind alle Entscheidungen gefallen. Dann beginnt die Zeit der Bilanzen und Ranglisten, der Tops und Flops. bundesliga.de und EA SPORTS haben anhand der Datenbanken im FUSSBALL MANAGER 11 (FM 11) die Top 10 der Einzelspieler ermittelt. Schon vor dem letzten Bundesliga-Spieltag steht fest: In der FM 11-Rangliste schneidet der FC Bayern erheblich besser ab als auf dem Rasen.

Seit vielen Jahren werden die Spieler im FUSSBALL MANAGER in einem Stärkesystem von 0-99 eingestuft. Der Gesamtstärkewert ergibt sich aus vielen verschiedenen technischen und taktischen Fähigkeiten des Spielers wie Ballkontrolle, Kreativität oder Kopfball. Außerdem fließen noch Faktoren wie Erfahrung oder Positionsstärke in die Bewertung ein. Zudem sorgen regelmäßige Updates dafür, dass etwa reale Leistungssteigerungen oder –abfälle der Profis auch im Managerspiel berücksichtigt werden.

Das ist die aktuelle Top 10 des FM 11:
1. Arjen Robben (FC Bayern / Gesamtstärke 91)
Der Holländer ist und bleibt der Ausnahmespieler der Bundesliga. In der letzten Saison hat er seine absolute Weltklasse gezeigt und auch nach der schweren Verletzung hat er sich in der aktuellen Rückrunde mit 9 Toren und 5 Torvorlagen in lediglich 11 Spielen eindrucksvoll zurückgemeldet. Weltweit belegt Robben in der FUSSBALL MANAGER 11-Datenbank den 6. Platz; lediglich Lionel Messi, Cristiano Ronaldo, Xavi, Iniesta und David Villa stehen noch vor ihm.

2. Franck Ribery (FC Bayern / 88)
Ribery steht der individuellen Extraklasse eines Arjen Robben in nicht vielen Bereichen nach, dennoch trennen die beiden momentan drei Punkte in der FM 11-Datenbank. In diesem Jahr ist Ribery der beste Vorlagengeber der Bundesliga, hat aber dennoch seit Saisonstart einen Punkt eingebüßt.

3. Philipp Lahm (FC Bayern / 87)
Auch wenn die Saison von Philipp Lahm eher unspektakulär verläuft, ist seine internationale Extraklasse weiterhin unbestritten. Er ist mit Abstand der stärkste Außenverteidiger der Bundesliga.

4. Bastian Schweinsteiger (FC Bayern / 86)
Trotz tendenziell eher schwächerer Saison überwiegen die Weltklasse-Leistungen aus dem letzten Jahr und der WM, daher besteht (noch) ein Vorsprung zu Nuri Sahin oder Arturo Vidal (beide Gesamtstärke 80). Schweinsteigers Tendenz geht in Richtung 85.

5. Manuel Neuer (FC Schalke / 84)
Bereits jetzt einer der weltbesten Torhüter, allerdings nicht so erfahren wie beispielsweise der Italiener Buffon. Wenn Neuer seine Leistungen auf diesem Niveau bestätigt, ist eine 85 oder 86 und mittelfristig die Platzierung Nr.1 weltweit sehr wahrscheinlich.

Mario Gomez (FC Bayern / 84)
Beweist in dieser Saison als verlässlicher Torjäger seine Ausnahmestellung. Seit Saisonbeginn hat er bereits drei Punkte gewonnen.

7. René Adler (Bayer Leverkusen / 82)
Seine Leistungen in dieser Saison sind nicht mehr so überragend wie im letzten Jahr. Aber im Vergleich etwa zu Wolfsburgs Diego Benaglio, der im Laufe der Saison drei Punkte verloren hat, verzeichnet Adler lediglich einen Punkt Verlust bei der Spielstärke.

Raúl (FC Schalke / 82)
Der Routinier zeigt immer mehr wie unglaublich wichtig er für Schalke ist. Mit 82 Punkten ist er einer der besten Stürmer der Bundesliga. Dank der zuletzt herausragenden Leistungen in der UEFA Champions League wurde der nimmermüde Spanier auf 82 aufgewertet.

9. Thomas Müller (FC Bayern / 81)
Der WM-Torschützenkönig und beste junge Spieler des Turniers hat sich nach einer eher durchschnittlichen Hinrunde wieder gefangen. Nachdem er zwischenzeitlich auf unter 80 gefallen war, steht Müller nun mit 81 Punkten wieder sehr gut da.

Diego (VfL Wolfsburg / 81)
Ein schwieriger Fall, eigentlich darf er nach den gezeigten Leistungen in dieser Saison nicht in den Top 10 erscheinen. Betrachtet man seine Bundesliga-Karriere insgesamt, so ist eine Spielstärke von 81 sicherlich angemessen. In den letzten Monaten hat er aber schon zwei Stärkepunkte verloren.

Michael Ballack (Bayer Leverkusen / 81)
Durch viele Verletzungen gebeutelt hat Ballack im Lauf dieser Saison bereits 4 Stärkepunkte eingebüßt. Aufgrund seiner Erfahrung, die ihm drei zusätzliche Punkte beschert, ist der 34-Jährige dennoch in den Top 10 vertreten.

Fazit: Wie jede andere Rangliste bietet auch die FM11-Auswertung viel Stoff zur Diskussion: Wie kann es etwa sein, dass kein Profi von Tabellenführer Borussia Dortmund vertreten ist? Den BVB-Fans sei versichert, dass viele Jung-Stars enorm an Stärke gewonnen haben und wohl bald in der FM11-Rangliste vordere Plätze belegen werden. Für den FC Bayern gilt in diesem Jahr die Fußball-Weisheit, dass die besten Spieler nicht immer die beste Mannschaft garantieren.