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FC Bayern: Manuel Neuer in der Taktik-Analyse

Er ist der elfte Feldspieler des FC Bayern München. Erster Angreifer und letzter Verteidiger. Er besitzt Fähigkeiten, die mancher Feldspieler nur mit Mühe abrufen kann. Der beste Torhüter, den die Bundesliga je gesehen hat, ist auch gleichzeitig der beste Keeper der Welt. Nicht nur, weil Manuel Neuer sein Tor stets sauber hält. Vielmehr, weil er über taktisches Denk- und Handlungsvermögen verfügt.

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Er ist Welttorhüter, mehrmaliger Deutscher Meister, hat zweimal die Champions League gewonnen, wurde 2014 in Brasilien Weltmeister mit der Nationalelf. Manuel Neuer vom FC Bayern München ist der beste Torhüter, den die Bundesliga je gesehen hat. Das liegt nicht nur daran, dass er im direkten Duell mit den besten Stürmern dieser Welt in bewundernswerter Weise Sieger bleibt. Sondern auch daran, dass er der elfte Feldspieler des Rekordmeisters ist.

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Neuer hat das morderne Torwartspiel auf ein neues Level gehoben. Er ist erster Angreifer seines Teams, kann über weite Distanzen präzise spieleröffnende Pässe spielen. Ganz gleich, ob er unter Druck gerät, den Ball mit dem schwächeren Fuß bewegen muss oder stark limitierte Passoptionen hat.

Ein Blick auf das Verhalten des 34-Jährigen während einer Partie fördert interessante Erkenntnisse zu Tage: Neuer prägt das Spiel, er agiert statt zu reagieren. Doch auch wenn er in der passiven Rolle ist und einen der seltenen Torschüsse auf den Kasten der Bayern abwehren muss, ist er eine Wucht: Sein überragendes Reaktionsvermögen sowie sein schnelles Herauslaufen auch in gegnerischen Kontersituationen ist ebenso perfekt wie bei den Gegnern gefürchtet.